Conference-League-Finale

Glasner brennt auf Finale: Kein Denkmal, nur den Titel

Österreichs Trainer-Star Oliver Glasner greift nach dem ganz großen Coup. Im Finale der Conference League geht es gegen Rayo Vallecano.
Sport Heute
27.05.2026, 07:00
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Glasner will in seinem letzten großen Finale mit Crystal Palace seinen dritten Titel in vier Jahren holen.

Eine Statue zum Abschied bei Crystal Palace? Darauf kann der österreichische Star-Trainer gerne verzichten. "Ich will kein Denkmal", zitierte er seinen Landsmann, Kult-Stürmer Toni Polster: "Darauf scheißen ja nur die Tauben." Dennoch könnte sich Glasner am Mittwoch in Leipzig auf andere Art und Weise verewigen, sollte er im Conference-League-Finale gegen Rayo Vallecano (21 Uhr/Canal+) seinen vierten Titel in vier Jahren holen – und den ersten internationalen für den Klub aus Süd-London.

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Vierter Titel in vier Jahren?

Es wäre das "perfekte Ende", sagte der Teammanager vor seinem letzten Spiel mit den Londonern, nachdem er bereits am Sonntag im Selhurst Park offiziell verabschiedet worden war. "Wenn man einen Film schaut oder ein Buch liest, hofft man immer auf ein Happy End." Mit einem Sieg im Conference-League-Finale würde Glasner dem Team als Vermächtnis zudem einen Startplatz in der Europa League hinterlassen.

Bereits 2022 hatte Glasner mit Eintracht Frankfurt sensationell die Europa League gewonnen, 2025 folgte mit Crystal Palace der historische Triumph im FA Cup – der erste große Titel des Vereins in der 120-jährigen Klubgeschichte. Danach folgte noch der Sieg im Community Shield. Trotz des Erfolgs hatte Glasner im Jänner angekündigt, den englischen Erstligisten nach Saisonende zu verlassen.

Versöhnliche Töne zum Abschied

Hintergrund sollen laut Medienberichten Differenzen über die Transferpolitik des Vereins gewesen sein. Von bösem Blut will Glasner jedoch nichts mehr wissen. "Ich kann einfach nur jedem einzelnen Spieler danken, wenn ich an die Entwicklung denke, die wir in den vergangenen zwei Jahren genommen haben", sagte er. "Und ich möchte auch jedem einzelnen Mitarbeiter danken, der seinen Beitrag geleistet hat."

Wie es für Glasner weitergeht, ist offen. Zuletzt wurde er unter anderem mit Bayer Leverkusen in Verbindung gebracht, nachdem dort die erhoffte Entwicklung unter Trainer Kasper Hjulmand ausgeblieben war. Glasner selbst wich Fragen zu seiner Zukunft aus. Nach dem Finale wolle er zunächst einmal wieder seinen "Verpflichtungen als Vater und Ehemann" nachkommen – "und dann wird man sehen".

Am Mittwochabend ist er gegen den spanischen Erstligisten Rayo Vallecano aber zunächst nochmal als Trainer gefragt. Glasner warnte: "Es ist ein 50:50-Spiel." Rayo, das von Glasners möglichem Nachfolger Inigo Perez trainiert wird, sei "sehr schnell, stark im Umschaltspiel, mit schnellen Flügelspielern und immer in der Lage, Tore zu erzielen". Deshalb schaue man "auf die Stärken von Vallecano und darauf, wie wir diese neutralisieren können. Und wir schauen darauf, wo wir sie ausnutzen können."

{title && {title} } red, {title && {title} } 27.05.2026, 07:00
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