Mit Wolfsburg liegt Oliver Glasner überraschend an der dritten Stelle der deutschen Bundesliga. Der österreichische Trainer sorgt mit seinen Leistungen für Furore, ist derzeit besser platziert als beispielsweise die höher eingeschätzten Klubs Dortmund, Leverkusen und Gladbach.
Apropos Gladbach: Die Fohlen befinden sich derzeit im freien Fall. Als Zehnter sind sie mittlerweile von den europäischen Plätzen ein gutes Stück entfernt. Im Pokal scheiterte die Borussia gegen den Namensvetter aus Dortmund.
Eine große Rolle am sportlichen Abstieg der letzten Wochen spielt die Personalie Marco Rose. Wechselgerüchte hatten Unruhe in die Mannschaft gebracht. Mittlerweile ist offiziell, dass der ehemalige Salzburg-Trainer im kommenden Sommer in Dortmund übernehmen wird. Bei den eigenen Fans ist er seither unten durch. Immer wieder heißt es außerdem, dass er auch die Gladbach-Kicker nach seinem angekündigten Wechsel nicht mehr erreiche.
Beim deutschen Traditionsklub rumort es. Ein Österreicher soll wieder Ruhe in den Verein bringen. Laut "Sport Bild" gilt Wolfsburgs Glasner als aussichtsreicher Kandidat auf die Rose-Nachfolge.
Der Oberösterreicher steht beim VW-Klub noch bis 2022 unter Vertrag, soll aber über eine Ausstiegsklausel verfügen. Der Weg nach Mönchengladbach scheint geebnet zu sein. Sollte Rose dort das Ruder nicht bald herumreißen können, wäre es für den 46-jährigen Glasner aber zumindest vorübergehend ein sportlicher Abstieg. Wolfsburg ist auf Champions-League-Kurs. Die Gladbacher müssen sich strecken, um noch eine Chance auf ein Europacup-Ticket zu haben.