GM verkauft Hummer - Bilder eines Statussymbols

Der insolvente Automobilbauer General Motors will laut Medienberichten die US-Kultmarke Hummer an das chinesische Unternehmen Sichuan Tengzhong Heavy Industrial Machinery verkaufen.

General Motors hat nach eigenen Angaben eine vorläufige Einigung mit dem chinesischen Käufer erzielt. Während GM erst "in naher Zukunft" Details über den Verkauf der Marke nennen will, hat Sichuan Tengzhong Heavy Industrial Machinery die Verhandlungen bereits bestätigt.

Um weniger als 100 Mio. Dollar?

Der spritfressende Hummer, der auf 100 Kilometern bis zu 25 Liter verbrauchen kann, repräsentierte zuletzt die verfehlte Modellpolitik des Traditionskonzerns GM. Im vergangen Jahr waren die Verkaufszahlen für den Geländewagen in den USA um 51 Prozent eingebrochen. 2008 versuchte General Motors noch vergeblich die Kultmarke für 500 Millionen Dollar an den Mann zu bringen. Experten rechnen damit, dass der einst weltgrößte Autohersteller nun nicht mehr als 100 Millionen Dollar für den Verkauf von Hummer erhält.

Arnie ebnete Aufstieg des Hummers

Bekanntheit erlangte der Gigant unter den Geländewagen nicht nur durch sein imposantes Erscheinungsbild, sondern auch dank österreichischer Unterstützung. Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger machte das einstige Militärfahrzeug salonfähig, als er sich 1992 einen H1 für private Zwecke anschaffte. Seitdem genoss der bis zu 370 PS-starke SUV steigende Popularität und wurde zum Prunkstück vieler Autonarren und US-Promis.

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