Nach dem Finale

GNTM-Fotograf Mario Schmolka: "Heidi gewinnt immer"

"Heute" traf den GNTM-Fotografen Mario Schmolka zum Talk über Heidi Klum und die aktuelle Staffel. Das sagt er zu den Siegern.
Romina Colerus
31.05.2026, 18:41
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Seit Jahren steht Mario Schmolka bei "Germany's Next Topmodel" hinter der Kamera. Der Wiener Top-Fotograf ist seit vielen Jahren ein fixer Teil der Show rund um Heidi Klum und hat dabei schon so einiges erlebt. Im Gespräch mit "Heute" blickt Schmolka nun auf seine Anfänge bei GNTM zurück, erzählt von eiskalten Sets, explodierenden Trucks, wilden Western-Szenen und seinem ersten Finale.

Sein erster Auftritt liegt bereits viele Jahre zurück. "Mein erster GNTM Auftritt war 2007, die 2. Staffel. Wir drehten in Deutschland, ich glaube es war in Köln", erinnert er sich. Damals sei noch vieles anders gewesen: "Damals waren die Fotografen auch noch Teil der Jury."

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Der Dreh selbst blieb Schmolka besonders in Erinnerung. In einer alten, leeren Fabrikshalle sollten amerikanische Trucks im Hintergrund explodieren, während die Kandidatinnen im Vordergrund posierten. "Es war saukalt und richtig grausig in dort", erzählt er. Die Herausforderung für die Models war es, trotz Explosionen cool bleiben. Für Klum war am Set sogar ein eigener Airstream geparkt, doch zurückgezogen habe sie sich dort nicht. "Sie war die ganze Zeit mit mir am Kalten, von den Explosionen versunkenen und verrauchten Set, egal ob Kameras da waren oder nicht", so Schmolka.

„Das war eine der spannendsten GNTM’s die ich je gedreht habe“
Mario Schmolkaüber den Dreh in der Western-Filmstadt

Gerade das beeindruckte ihn nachhaltig. "Ich war total überrascht wie cool Heidi drauf war. Wir hatten wirklich viel Spaß", sagt er heute. Am nächsten Tag ging es ins TV-Studio zu den Jurybewertungen auch eine rückblickend "lustige" Erfahrung.

Ein anderer Dreh führte Schmolka nach Kalifornien, in eine Western-Filmstadt außerhalb von Los Angeles, die später bei den Feuern in Malibu abbrannte. "Das war eine der spannendsten GNTM’s die ich je gedreht habe." Zum ersten Mal war er dort nicht nur Fotograf, sondern auch Regisseur. Die Models mussten eine Fighting-Szene inklusive Stunt umsetzen.

Doch plötzlich wurden auch Heidi und Schmolka selbst Teil der Action. "Ich weiß nicht mehr ganz genau warum, aber auf einmal fingen Heidi und ich an, mit irgendwelchen Utensilien die dort an der Bar zufällig gelegen hatten, zu kämpfen", erzählt er lachend. Die Szene schaffte es sogar in die Sendung. Am Ende wurde noch ein klassisches Western-Duell gedreht, mit erwartbarem Ausgang. "Ich bin dann gekonnt zu Boden gefallen - war natürlich klar, denn Heidi gewinnt immer", scherzt Schmolka.

Auch die aktuelle Staffel war für den Wiener besonders. Zum ersten Mal war er beim Finale dabei. "Das war schon nochmal etwas anderes." Zwar sei der Fotoshooting-Part im Finale kleiner als in den regulären Folgen, dafür sei das Umfeld umso spannender gewesen. "Ich hatte meine Umkleidegarderobe praktisch neben der von Sharon Stone und konnte so das eine oder andere tolle Gespräch führen."

Für Gesprächsstoff sorgte heuer aber nicht nur das Finale selbst, sondern auch der vorzeitige Gewinner-Leak rund um "Harper's Bazaar". Für Schmolka zeigt die Panne vor allem ein Problem: "Ich denke, der Harpers Bazaar Vorfall hat gezeigt, dass es einfach extrem schwer ist die Gewinner bis zur Ausstrahlung geheim zu halten, und darin sehe ich einfach den großen Nachteil von einem aufgezeichneten Finale." Für die Zukunft kann er sich deshalb gut vorstellen, "dass es in der Zukunft wieder Live ausgestrahlt wird."

Mit den Gewinnern Aurélie und Ibo zeigt sich Schmolka zufrieden. "Beide Gewinner haben gezeigt, dass sie das Zeug dazu haben", ist er überzeugt. Sie hätten sich im Lauf der Staffel entwickelt und seien an den Herausforderungen gewachsen. Doch auch für den Wiener Finalisten Godfrey findet er lobende Worte: "Ich fand, dass durchaus auch Godfrey das Zeug zum Gewinner gehabt hätte, und bin überzeugt, dass auch er seinen Weg gehen wird. Er hat absolut souverän performt und Wien sehr gut vertreten."

Dass nicht nur Sieger große Karrieren machen können, weiß Schmolka aus Erfahrung. "Die Vergangenheit hat auch gezeigt, dass auch die Zweiten und Dritten sehr erfolgreiche Karrieren gemacht haben", betont er und weiter: "Aber die beiden Gewinner haben ihren Platz definitiv verdient gewonnen und ich bin überzeugt, dass dies erst der Startschuss für die beiden ist."

{title && {title} } cor, {title && {title} } 31.05.2026, 18:41
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