Für den ganz großen Triumph bei "Germany’s Next Topmodel" hat es für Godfrey aus Wien am Ende nicht gereicht. Zwar kämpfte sich der Österreicher bis ins Finale der diesjährigen Staffel, doch das ersehnte Cover der "Harper’s Bazaar" schnappte sich schließlich Konkurrent Ibo.
Die Enttäuschung war Godfrey bei der Entscheidung deutlich anzusehen. Während der Staffel fiel der Wiener weniger durch Harmonie im Team auf, sondern vielmehr durch Ehrgeiz und seinen kompromisslosen Wettbewerbsgeist.
Im Gespräch mit "Web.de" nimmt der Finalist selbst Stellung zu seinem Auftreten im TV: "Die Frage stellt sich auch bei mir: Ist alles so zusammengeschnitten, dass ich als größter Bösewicht aller Zeiten rübergekommen bin? Ich bin genau so dargestellt worden, wie ich bin. Ich bin ein Wettbewerbskämpfer. Ich schäme mich nicht dafür."
Gleichzeitig räumt er ein: "Manchmal ist es mir nicht optimal gelungen, was die Wortwahl anbetrifft. Aber das ist das Leben. Keiner ist fehlerfrei."
Und vielleicht klappt es mit der großen Modelkarriere auch ohne Sieg? Das zeigte zuletzt schon Vorjahresfinalist Pierre, der inzwischen internationale Covers und Laufstegjobs an Land ziehen konnte.