Ein Zufallsfund sorgt derzeit für Aufsehen: In Bannewitz in Sachsen stieß ein Mitarbeiter eines Abwasserbetriebs beim Rasenmähen auf mehrere Goldbarren. Zunächst waren es acht Stück, später tauchten noch zwei weitere auf. Insgesamt geht es um zehn Barren (je 1 Unze, 999,9 Feingold) mit einem geschätzten Wert von rund 37.000 Euro.
Die Gemeinde übergab den Fund umgehend der Polizei. Dort wurde geprüft, ob das Gold aus einer Straftat stammen könnte – ohne Ergebnis. "Es war kein strafrechtlich relevanter Fall", heißt es. Die Barren sind nummeriert, ein Besitzer konnte bisher aber nicht ausfindig gemacht werden.
Seit dem Fund im Herbst des Vorjahres läuft der Countdown: Bis zum 17. April 2026 haben mögliche Eigentümer noch Zeit, sich zu melden und den Fund nachzuweisen. Passiert das nicht, wird das Gold nicht etwa verkauft - sondern bleibt im Ort.
Bürgermeister Heiko Wersig hat sich schon längst ausgemalt, was er mit dem Schatz anfangen will, sollte sich keiner melden. "Wir möchten ihn aufteilen", so der Ortschef. Profitieren sollen vor allem Sport- und Musikvereine sowie Seniorengruppen.