Die schwierige Lage an den US-Börsen setzt sich auch zum Wochenende fort. Der Goldpreis verliert deutlich an Wert, während der US-Dollar stärker wird.
Händler sprechen von einem äußerst ungünstigen Umfeld: Hohe Ölpreise treiben die Inflation, während gleichzeitig die Wachstumssorgen zunehmen – ein klassisches Stagflationsszenario.
Wie n-tv.de berichtet, fiel der PCE-Index, das von der US-Notenbank bevorzugte Preismaß, zwar erwartungsgemäß aus. Er liegt aber weiterhin über dem 2-Prozent-Ziel der Fed und liefert damit keine Gründe für baldige Zinssenkungen.
Zusätzlich wurde das US-Bruttoinlandsprodukt für drastisch nach unten korrigiert. Auch die Stimmung der US-Verbraucher hat sich eingetrübt.
Immerhin: Die offenen Stellen in den USA stiegen laut JOLTS-Bericht stärker als erwartet. Die Analysten von Oxford Economics urteilten jedoch, dass die Verbesserungen zu gering seien, um das Bild eines erstarrten Arbeitsmarktes zu ändern.