Mit der steigenden Nachfrage erreichte der Preis für Gold am Sonntag erstmals die Marke von 5.000 Dollar. Die Feinunze Gold wurde für 5.026 Dollar (4.237 Euro) gehandelt, während der Preis für eine Feinunze Silber bereits am Freitag auf über 102 Dollar angestiegen war.
Im Januar 2024 hatte der Preis für eine Feinunze Gold noch bei knapp über 2.000 Dollar gelegen. Seither stieg der Preis angesichts politischer Krisen, insbesondere der unberechenbaren Politik des US-Präsidenten, konstant an.
Anleger seien "zurückhaltend", das Edelmetall "aufzugeben, falls Donald Trump mit einer neuen umstrittenen Idee aufwacht", erklärt Dan Coatsworth, Analyst bei AJ Bell.
Dazu kommt dem Analysten Stephen Innes zufolge die Unsicherheit über die Unabhängigkeit der US-Notenbank Fed. Die US-Justiz hat Ermittlungen gegen Fed-Chef Jerome Powell eingeleitet.
Darin geht es offiziell zwar um gestiegene Kosten bei der Sanierung der Fed-Zentrale in Washington - Powell selbst sieht den eigentlichen Grund jedoch darin, dass er Trumps Forderungen nach stärkeren Zinssenkungen nicht nachgibt.
Generell sichern sich Anleger mit Gold und Silber auch gegen die Inflation und Staatsverschuldung ab.