Kolumne LiebesLeben

Good times only: Leben nach dem Lustprinzip

Während viele gerade aufs Verzichten setzen, um sich besser zu fühlen, kann der Blick auf die eigene Freude ein anderer Weg zum Glück sein.
Sandra Kartik
07.01.2026, 06:00
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Ich möchte heuer auf nichts verzichten, was mir guttut, verkündet K. vollmundig zum Start des neuen Jahres. Keine Einschnitte, kein Zwang zu radikalen Verbesserungsmaßnahmen, nur Freude. Beinahe trotzig will sie sich nur auf die schönen Dinge besinnen: Möglichst viel Zeit mit den Menschen verbringen, die ihr am wichtigsten sind, sich selbst ganz ausdrücklich mit eingeschlossen. Auf Reisen gehen, Körper und Geist bewegen, sich verlieben, tanzen, lachen, mit einem Gläschen und schönen Mann an der Hand, dankbar dafür, dass das Leben gut ist. Das Mühsame, Unerfreuliche, Ärgerliche und Heftige betritt sowieso irgendwann zwangsläufig die Arena. Pläne ändern sich, Unvorhergesehenes lauert schon um die nächste Ecke und die Realität schlägt gelegentlich übermäßig hart zu.

Also warum nicht die Zeit dazwischen so erfüllend wie möglich gestalten. Die Frage sollte also lauten: Was macht mir wirklich Freude? Wann spüre ich mich am meisten? Und wann ist es zu viel des Guten? Wenn sich K. "Good times only" wünscht, tut sie nicht so, als gäbe es keine Probleme. Es geht darum, Verantwortung für das eigene Glück zu übernehmen. Dann weiß man auch an trüben Tagen, wie es wieder besser werden kann.

Ich schreibe wöchentlich über das Thema Liebe und das Leben. Was möchtest du lesen? Maile mir gerne an: [email protected].

{title && {title} } sk, {title && {title} } Akt. 07.01.2026, 08:18, 07.01.2026, 06:00
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