Was war das bitte für ein arges Jahr? Kein Stein ist auf dem anderen geblieben. Lebensumwälzendes stand 2025 für viele auf dem Programm. Watsche mit Fuß, Drama, Überraschungen, die nicht immer schön waren, Trennungen und Abschiede. Wer esoterisch aufgeschlossen ist, fand dafür planetarische Erklärungen (Saturn, immer wieder, und Uranus, der Aufrüttler), sowie numerologische (es war ein Neuner-Jahr, vieles muss enden). Alle anderen haben zumindest eines auf die harte Tour gelernt: Nach dem Sturm kommt man stärker raus als zuvor. Mit windschiefer Frisur und ein paar Narben, aber langsam wieder bereit, sich ins Leben zu schmeißen, sich zu trauen.
Das ist ganz ausdrücklich kein Aufruf zu leeren Neujahrsvorsätzen. Kein erzwungener Dry January (klappt höchstens eine Woche), kein übermotiviertes Fitnessprogramm, das im Februar nicht mehr stattfindet. Keine Versprechen an sich selbst, die man nicht halten kann. Das gilt übrigens auch für alle, die ein tolles Jahr hatten! Wer wirklich etwas ändern will, muss einfach irgendwo beginnen. Langsam, ohne Druck oder große Pläne, die Welt neu zu ordnen. Lieber kleine Siege, Babysteps, ein Tag nach dem anderen. Und plötzlich scheint 2026 wieder die Sonne.
Ich schreibe wöchentlich über das Thema Liebe und das Leben. Was geht dir gerade unter die Haut und durch den Kopf? Maile mir gerne an [email protected].