Google hat eine neue Laptop-Reihe namens "Googlebooks" vorgestellt. Die Premium-Geräte sollen mit Künstlicher Intelligenz punkten und das Herzstück bildet der KI-Chatbot Gemini. Damit will der Tech-Riese Apples erfolgreichem MacBook Neo Konkurrenz machen.
Die Funktionen klingen auf dem Papier beeindruckend: Mit dem "Magic Pointer" soll Gemini gezielt Fragen beantworten und Aufgaben ausführen können. Markiert man etwa ein Datum in einer E-Mail, kann man direkt einen Termin erstellen. Auch KI-generierte Widgets und eine Smartphone-Spiegelung für Android-Handys sind geplant.
Doch wie macwelt.de berichtet, leidet das Googlebook unter einer Identitätskrise. Dem neuen Laptop fehle eine klare Ausrichtung, und viele der beworbenen Funktionen biete Apple längst. macOS ermögliche es Nutzern schon seit Langem, Kalenderereignisse aus Text zu erstellen.
Das MacBook Neo kostet in Österreich ab 699 Euro - Studierende zahlen sogar nur 599 Euro. Chromebooks waren bisher vor allem wegen ihres günstigen Preises beliebt. Ein Premium-Chromebook mit eingeschränktem Betriebssystem rechtfertige die höheren Kosten nicht, so die Kritik.
Hersteller wie Acer, Asus, Dell, HP und Lenovo sollen die Googlebooks produzieren. Eine LED-Lichtleiste namens "Glowbar" soll die Geräte erkennbar machen. Wann genau sie erscheinen und was sie kosten, ist aber noch unklar.
Das Fazit der Experten fällt vernichtend aus: Anstatt Nutzer davon abzuhalten, zu Apple zu wechseln, macht Google die Entscheidung für ein MacBook Neo einfacher denn je.