Google Street View Car in Wien: Es ist ein Opel

Ab sofort wird auf Österreichs Straßen geknipst: Google hat "Heute" das Street View Car am Heldenplatz präsentiert.

360-Grad-Kamera auf Tour: Googles Street View-Dienst war bisher aufgrund datenschutzrechtlicher Bedenken in Österreich nicht verfügbar. Das ändert sich nun: Google hat am Mittwoch damit begonnen, das hauseigene Kamera-Auto, einen Opel mit Hightech-Kameraaufbau, über Österreichs Straßen zu schicken und ein Street-View-Comeback zu geben. Das Unternehmen hat "Heute" den Wagen am Wiener Heldenplatz präsentiert.

Eine Vorrichtung am Dach des Vehikels fotografiert dabei im Abstand von wenigen Metern in alle Richtungen und erstellt eine virtuelle Route. In Googles Kartendienst "Maps" können sich Nutzer dann per Mausklick auf "Street View" durch die Straßen bewegen. Bis österreichisches Bildmaterial verfügbar ist, wird es allerdings noch etwas dauern.

Damit dem Datenschutz Genüge getan wird, macht ein Automatismus alle Nummernschilder und Gesichter unkenntlich. In einer Aussendung betont Google, dass Street View allen Anforderungen des Datenschutzgesetzes gerecht werde.

Google Street View wurde erstmals im Mai 2007 mit ausgesuchten US-Routen präsentiert. Die 360-Grad-Panoramabilder werden hauptsächlich von Fahrzeugen aus, seltener auch mit Fahrrädern oder etwa in Wüsten mit Kamelen aufgenommen. Für Innenräume von Gebäuden verfügt Google zudem über einen Kamera-Rucksack mit 360-Grad-Technologie.

Auf den Autos sind neun Kameras montiert: acht Kameras für den 360-Grad-Blick, eine Kamera nach oben gerichtet. Lasermessgeräte vermessen die Umgebung. Begonnen wird in Österreich mit Street-View-Aufnahmen in Wien, Graz und Linz. Online verfügbar wird der Dienst etwa ab Mitte 2018 sein. Mehr zu Google Street View gibt es hier zu lesen. (rfi)

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