Gorgon gewinnt Cup in Kroatien und steht vor Wechsel

Alexander Gorgon jubelt wohl nicht mehr für Rijeka.
Alexander Gorgon jubelt wohl nicht mehr für Rijeka.gepa-pictures.com
Alexander Gorgon jubelt mit Rijeka über den Cup-Sieg in Kroatien. Gespielt hat er nicht – der 31-Jährige steht vor einem Tapetenwechsel.

Spannende Zeiten für Alexander Gorgon! Der ÖFB-Legionär in Diensten von HNK Rijeka durfte sich am Samstag über den Gewinn des kroatischen Pokals freuen – zum bereits dritten Mal in vier Saisonen. Im Finale setzte sich der Klub gegen Lokomotiva Zagreb mit 1:0 durch.

Schönheitsfehler aus Sicht des Österreichers: Er stand nicht im Kader. Offiziell, weil er angeschlagen war. Doch es steckt mehr dahinter: Gorgon, der den Titel mit der Mannschaft feierte, bereitet einen Wechsel vor. 

Polen-Klub zeigt Interesse

Der 31-Jährige steht in Polen bei Pogon Stettin hoch im Kurs. Der Sechste der abgelaufenen Saison wird vom Deutsch-Österreicher Kosta Runjaic trainiert. Gorgon, der polnische Wurzeln hat, soll sich bereits vor Ort ein Bild gemacht haben und kurz vor der Unterschrift stehen. Allerdings ist eine gesalzene Ablöse fällig - der Vertrag bei Rijeka läuft noch bis 2023. 

"Wir werden nach dem Wochenende sehen, dann wird die Entscheidung fallen", wird Gorgon in kroatischen Medien zitiert.

Im "Heute"-Gespräch im Vorfeld des Cup-Endspiels hatte Gorgon noch von seinem "super Standing" gesprochen. "Ich habe mir in Rijeka etwas Besonderes aufgebaut. Auf das bin ich sehr stolz." Der Österreicher trug – wenn er in der Startelf stand – stets die Kapitänsschleife. 

Gorgon nicht immer gesetzt

Fakt ist aber auch: Der Ex-Austrianer verpasste zehn von 36 Liga-Partien. Vor allem seit der Corona-Pause war Gorgon nicht immer erste Wahl. Dennoch gelangen ihm sechs Tore. Insgesamt erzielte er in vier Saisonen (126 Einsätze) 42 Treffer und bereitete 14 vor. 2017 eroberte der Stürmer den Meistertitel.

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