Politik

Grazer Stadtregierung senkt ihr eigenes Budget

Die Werbeausgaben der Grazer Stadtregierung werden mächtig gesenkt. Auch bei Inseraten gibt es eine Veränderung.

Tobias Kurakin
Elke Kahr und ihre Regierungen sparen. 
Elke Kahr und ihre Regierungen sparen. 
ERWIN SCHERIAU / APA / picturedesk.com

Seit knapp einem halben Jahr ist die neue Grazer Stadtregierung im Amt. Das Bündnis aus KPÖ, Grünen und SPÖ sorgt in der steirischen Landeshauptstadt für so einige Veränderungen. So schränkt das Linksbündnis das Budget, das ihnen als Regierungsparteien zusteht, ein. 

Einsparungen beim Werbebudget 

Die Grazer Koalition verzichtet demnach auf 160.000 Euro für Werbeausgaben und auch bei den Repräsentationsausgaben im Rathaus-Büro von Bürgermeisterin Elke Kahr wird dieselbe Summe eingespart. Zusätzlich dazu will die Stadtregierung auch keine Inserate mehr in Bezirksblättern schalten. Politikerinnen und Politiker sollen zudem bei Werbungen in städtischen Zeitungen nicht mehr abgebildet sein.

Gekürzt wird auch das Marketingbudget der Holding. Der Verkehrsnetzbetreiber verliert demnach 625.000 Euro (17 Prozent).  Die Stadtregierung hat indes eindringlich erwähnt, dass man kleine Vereine und Veranstalter nicht mit den Kürzungen nicht belasten will, für die "Großen" wie den SK Sturm, den GAK oder auch den Eishockeyklub Graz 99ers könnte sich die finanzielle Lage jedoch aufgrund der Maßnahmen ändern. 

Besonders die zwei Grazer Fußballklubs beäugen besonders genau das Handeln der rot-grün-roten Regierung in der steirischen Landeshauptstadt. So erhoffen sich die beiden Vereine, eine Zwei-Stadion-Lösung. Derzeit sind beide Klubs in der Merkur Arena untergebracht. Im Gespräch mit "Heute" hatte Kahr im März gesagt, dass ein weiteres Stadion derzeit jedoch nicht oberste Priorität in der Regierung hätte.

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    Pressefoto Scharinger / Andreas ZEECK