Greta ruft wegen schrumpfenden Penissen zu Streiks auf

Umweltverschmutzung soll dazu führen, dass Männer mit kleineren Geschlechtsorganen zur Welt kommen. Greta Thunberg lädt Direktbetroffene zum Streik.

Die US-amerikanische Umweltmedizinerin Shanna Swan schlägt beunruhigende Töne an: Laut mehrerer von ihr durchgeführten Studien ist Umweltverschmutzung durch Plastik dafür verantwortlich, dass Buben mit immer kleineren Penissen zur Welt kommen. Das berichtet "Sky News".

Swan hat untersucht, welche Auswirkung Phthalate – Chemikalien, die vor allem in der Plastik-Produktion zum Einsatz kommen – auf den menschlichen Körper haben. Sie ist dabei zum besorgniserregenden Schluss gekommen, dass diese das menschliche Endokrin-System beeinflussen, welches für die Hormonproduktion zuständig ist.

Männliche Babys, die im Bauch der Mutter Phthalaten ausgesetzt werden, kommen mit kleinerem Penis zur Welt. Und eine Studie aus dem Jahr 2017 hat herausgefunden, dass die Sperma-Produktion westlicher Männer über die letzten vier Jahrzehnte um über 50 Prozent abgenommen hat. Sollte diese Entwicklung weitergehen, werden die meisten Männer im Jahr 2045 kein lebensfähiges Sperma mehr produzieren, befürchtet Shanna Swan.

"Wir sehen uns am Klimastreik"

Greta Thunberg nimmt die Befunde von Shanna Swan in einem Tweet auf. Dazu schreibt sie auf englisch: "Wir sehen uns alle am nächsten Klimastreik." An wen richtet sich Thunberg damit? An Männer mit kleinem Penis? An Männer allgemein? An die gesamte Weltbevölkerung, die durch Umweltverschmutzung bedroht ist? Der Tweet von Thunberg, die im Januar ihren 18. Geburtstag feierte, ist wohl mit einem Augenzwinkern zu verstehen.

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