Gefahr im Mittelmeer

Griechenland setzt Kopfgeld auf Giftfisch aus

Der Hasenkopf-Kugelfisch breitet sich im Mittelmeer aus. Er ist hochgiftig und zerstört Netze. Jetzt zahlt Griechenland für jedes Kilo.
Heute Tierisch
29.06.2026, 18:07
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Der Hasenkopf-Kugelfisch wird in Griechenland immer mehr zum Problem. Die invasive Art aus dem Roten Meer hat sich im Mittelmeer ausgebreitet und sorgt dort für Ärger bei den Fischern.

Der Fisch ist nicht nur extrem giftig – sein Nervengift kann bis zu 30 Menschen töten –, sondern hat auch kräftige Zähne, mit denen er Fischer beißt und Netze zerstört. Zudem verdrängt er heimische Fischarten.

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Wie der Spiegel berichtet, hat die griechische Regierung nun ein Kopfgeld auf den unerwünschten Eindringling ausgesetzt. Pro Kilo gefangenen Kugelfisch zahlt der Staat 5,33 Euro an die Fischer.

Fischer begrüßen die Prämie

Die Fischerei-Verbände des Landes begrüßen das Programm. Für sie ist der Hasenkopf-Kugelfisch schon lange ein Ärgernis, da er nicht nur die Fänge reduziert, sondern auch teure Ausrüstung beschädigt.

Der Hasenkopf-Kugelfisch ist durch den Suezkanal ins Mittelmeer eingewandert und hat sich dort wegen der steigenden Wassertemperaturen wohlgefühlt. Mittlerweile wurde er auch schon in der Adria gesichtet.

Experten warnen Urlauber davor, den Fisch zu berühren oder gar zu essen. Schon wenige Milligramm seines Giftes können tödlich sein. Ein Gegengift gibt es nicht.

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