Das war ja fast klar, dass die beiden Christopher Seiler in die Mangel nehmen. Und wie sie das taten: In der neuesten Ausgabe von "Willkommen Österreich" ging es plötzlich um die Vorwürfe rund um den Musiker – und Christoph Grissemann ließ dabei kein gutes Haar an ihm.
Schon der Einstieg hatte es in sich. Mit gewohnt trockenem Schmäh setzte Grissemann an: "Ein unangenehmer Mensch wird zu einem ekelhaften Menschen. Damit sind wir bei Christopher Seiler."
Doch damit nicht genug. Der Moderator legte noch nach und wurde dabei richtig bissig:
"Ein Mann, der eigentlich schon wegen seiner Musik verhaftet gehört, wenn man mich fragt."
Auch ein früherer Besuch in der Sendung blieb ihm offenbar negativ in Erinnerung. Seiler sei schon einmal bei ihnen gewesen, erzählt Grissemann. Sein Eindruck damals: "Ich hab ihn schon damals nicht als angenehm empfunden." Grund: "Er hat mir nur Honig ums Maul geschmiert." Das schien ihm der Moderator nicht abgekauft zu haben.
Besonders genüsslich arbeitete sich der ORF-Moderator dann am aktuellen "Entschuldigungsvideo" des Musikers ab. Die Anführungszeichen setzte er dabei demonstrativ in die Luft. Kauft er ihm wohl auch nicht so richtig ab.
Sein Spott richtete sich vor allem auf Seilers Wortwahl: zu viele Wiederholungen, zu wenig Inhalt. Ein Begriff fiel ihm dabei besonders auf und wurde prompt zur Pointe:
"Er sagt dauernd 'absolut'."
Grissemanns bissiger Nachsatz ließ das Publikum endgültig lachen: Sein Lieblingsvodka ist wahrscheinlich auch 'Absolut'.