Rekord-Beschlagnahmung

Größter Kokainfund Australiens in Sydney

Polizei beschlagnahmt 2,7 Tonnen Kokain in einem unterirdischen Bunker – zwei Männer festgenommen.
Newsdesk Heute
22.06.2026, 08:51
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Australische Ermittler haben in einem Vorort von Sydney den bisher größten Kokainfund des Landes gemacht. Insgesamt 2,7 Tonnen der Droge wurden am Freitag in einem raffinierten Bunkersystem entdeckt.

Das Kokain befand sich in geheimen Fächern unter falschen Böden von drei Schiffscontainern, die auf einem Grundstück im Westen der Stadt standen. Der Straßenverkaufswert der sichergestellten Drogen wird auf rund 816 Millionen australische Dollar geschätzt.

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Bei dem Einsatz wurden zwei Männer im Alter von 21 und 25 Jahren festgenommen, nachdem sie versuchten, vor der Polizei zu fliehen.

Operation Minjiang führte zum Erfolg

Die Polizei geht davon aus, dass das Kokain auf Anweisung eines organisierten Verbrecherrings über die kleine Stadt Midge Point in Nord-Queensland nach Australien geschmuggelt wurde. Die beiden Männer, die bereits am Samstag vor Gericht standen, bleiben in Haft und müssen im Fall einer Verurteilung mit lebenslanger Haft rechnen.

Die Aktion war Teil der 'Operation Minjiang', die im Mai begann, nachdem 40 Kilogramm Kokain bei Midge Point im Wasser entdeckt worden waren. Im Zuge der Ermittlungen wurden laut Polizei bereits sechs weitere Verdächtige in Queensland und New South Wales festgenommen. Zudem wurde ein mutmaßliches Mutterschiff der Schmuggler auf den Salomoneninseln beschlagnahmt.

Australien bleibt lukrativer Markt

Trotz seiner abgeschiedenen Lage gilt Australien für den internationalen Drogenhandel als besonders lukrativ. Ein Gramm Kokain erzielt dort laut Universität von New South Wales etwa 300 australische Dollar. Australier und Neuseeländer zählen laut UN-Drogenbericht zu den weltweit größten Kokainkonsumenten.

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