"Großartig, aber das Spiel in Prag wird schwer"

Rapid jubelt mit den Fans über den Aufstieg
Rapid jubelt mit den Fans über den AufstiegGEPA
Gelungener Start von Rapid in die Champions-League-Quali! Nach dem 2:1 im Zweitrunden-Hinspiel gegen Sparta Prag ist der Jubel groß.

Nicht nur bei den Spielern. Auch bei 19.500 Fans, die für die beste Stimmung seit Februar 2020 sorgten. Auch Ikone Antonin Panenka fieberte im Rapid-Trikot mit, sah zunächst aber schon nach drei Minuten die 1:0-Führung der Gäste durch Ladislav Krejci. "Ungünstiger kann man nicht starten", analysierte Rapid-Verteidiger Kevin Wimmer nach seinem Europacup-Debüt für Rapid. "Beim Freistoß zuvor hat einer von uns einen Gegenspieler außer Acht gelassen."

Coach Didi Kühbauer meinte über den Rückstand: "Das Spiel ist nach dem frühen Rückstand aus den Fugen geraten. So haben wir uns das nicht vorgestellt. Wir wussten aber, dass wir das Spiel drehen können." Doch Rapid riss nach der Pause das Ruder herum, Christoph Knasmüllner stellte mit einem sehenswerten Doppelpack (63., 70.) auf 2:1. "Das macht er auch im Training, er hat einen sehr guten Fuß", grinste Kühbauer. "Wir hätten sogar die Möglichkeit auf ein drittes Tor gehabt."

Doch das wollte nicht fallen, auch weil Ercan Kara in der 66. Minute ein Elfmeter verweigert wurde. "Dazu sage ich nichts, solche Aktionen passieren im Fußball", gab sich der Rapid-Stürmer diplomatisch. Dafür freute sich Knasmüllner umso mehr über seinen Doppelpack: "Ich habe beim 1:0 Arase gerufen, damit er zu mir passt. Er wollte selber schießen. Dann hat er mir den Ball zugespielt, und der Chip-Ball war mein erster Gedanke. Beim 2:0 habe ich gesehen, dass die zweite Stange nicht besetzt war. Die Vorlage war ein guter Ball, meiner Meinung nach auch gut vollendet."

Einen großen Anteil an der Wende haben nach Meinung der Grün-Weißen die Fans auf der Tribüne. "Man sieht, was das Publikum bewirken kann", meinte Coach Kühbauer. Torschütze Knasmüllner ergänzte: "Das volle Haus hat uns alle gefreut und auf dem Platz gepusht."

Bleibt nur zu hoffen, dass im Rückspiel kommende Woche der Aufstieg endgültig fixiert werden kann. "Es wird noch ein schweres Spiel in Prag", warnt Kühbauer. Das ist auch seinen Spielern bewusst: "Wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen, müssen auf jeden Fall aufpassen", meint etwa Knasmüllner. Kara glaubt: "Wir haben eine gute Ausgangslage und können guter Dinge sein, dass wir eine Runde weiterkommen."

Sollte der Aufstieg am kommenden Mittwoch gelingen, wartet in der dritten Quali-Runde zur Champions League der AS Monaco. Der Sieger der zweiten Runde steht jedenfalls fix in der Gruppenphase der Europa League. Der Verlierer darf in der dritten Quali-Runde der Europa League weitermachen, da wartet als Gegner Zypern-Klub Famagusta.

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