Über zehn Stunden Kampf gegen Feuer: In Mistelbach (NÖ) kam es am Mittwoch, 10. Juni 2026, zu einem Großbrand in einem Sägewerk.
Gegen 23.41 Uhr wurden die ersten Feuerwehren alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte am Brandort eintrafen, stand das Holzschnitzellager schon in Vollbrand.
Der Brand breitete sich schnell aus, der Einsatzleiter erhöhte die Alarmstufe sofort auf die höchste Brandalarmstufe.
Der Löschangriff begann, weitere Feuerwehren kamen währenddessen dazu. Gleichzeitig wurde besonders darauf geachtet, dass die Flammen nicht auf das anliegende Heizwerk übergreifen. Die starke Strahlungshitze sei dabei für die Einsatzkräfte sehr herausfordernd gewesen.
Der Brand konnte überwiegend auf das Lager mit Hackschnitzeln eingegrenzt werden. Die Maßnahmen griffen zwar schon nach kurzer Zeit, das Hackschnitzellager wurde durch den Brand aber völlig zerstört. Eine Bezirksdrohne wurde eingesetzt, sie unterstützte die Lagebeurteilung.
Die offenen Flammen wurden gelöscht, dann startete die Nachlöscharbeit. Die übrigen Hackschnitzel wurden herausgeräumt und komplett abgelöscht.
Im Einsatz waren circa 200 Mitglieder von 25 Freiwilligen Feuerwehren sowie Feuerwachen. Außerdem standen die Polizei, das Rote Kreuz, die Gewässeraufsicht, die Bezirksdrohne und die Stadtgemeinde Mistelbach bereit. "Brand aus" konnte erst um 10.24 Uhr gegeben werden.