Am Donnerstag sorgte eine gewaltige schwarze Rauchsäule bei der OMV-Raffinerie in Schwechat (Niederösterreich) für Aufsehen. Zahlreiche Autofahrer und Anrainer befürchteten zunächst einen Brand oder sogar einen größeren Zwischenfall.
Wer am Vormittag auf der A4 oder in der Umgebung der Raffinerie unterwegs war, konnte die dunkle Rauchwolke schon von weitem erkennen. Selbst Bewohner in Simmering wurden in der Ferne darauf aufmerksam. Auch aus der Distanz waren Flammen sichtbar, weshalb viele Augenzeugen sofort das Schlimmste vermuteten.
Laut der OMV handelte es sich um eine Betriebsstörung in einer Anlage. Um 9.30 Uhr wurde daher der Hochfackelbetrieb ausgelöst. Dabei handelt es sich um einen automatischen Sicherheitsmodus, der den sicheren Betrieb der Anlage gewährleistet.
Dabei wird überschüssiges Material beziehungsweise Überdruck kontrolliert abgefackelt werden. Da der laufende Betrieb der Raffinerie nicht unterbrochen werden kann, wird das Material über die Fackelanlage verbrannt.
Die dabei entstehende starke Rauchentwicklung ist zwar auffällig, jedoch technisch notwendig. Für Personen und und die Umwelt bestand jedoch keine Gefahr. Kurz vor 11 Uhr waren die Fackeln wieder ausgeschaltet.