Dem 56-jährigen Juristen hatte sich 2022 einer Nierentransplantation unterzogen. Deshalb ist jetzt "eine besonders sorgfältige medizinische Betreuung erforderlich", heißt es in einer Presseinformation am Dienstag.
Die Details: Die bei Transplantierten notwendige immunsuppressive Therapie geht mit einem erhöhten Infektionsrisiko einher. Daher muss eine konsequente Abklärung und Behandlung möglicher Entzündungs- und Infektionsherde erfolgen, um die Funktion des Organs bestmöglich zu sichern.
"Ich freue mich, in den kommenden Monaten die Geschäftsführung des Kepler Universitätsklinikums zu übernehmen und starte mit großer Motivation in diese neue Aufgabe", so Lukas. Aktuell erlebe er das Haus aus Patientensicht und gewinne dabei einen unmittelbaren Eindruck von der hohen Professionalität und dem beeindruckenden Engagement.
Seine künftige Wirkungsstätte, in der er ab 1. Juni arbeiten wird, kennt Meinhard Lukas von der Pieke auf: Er war intensiv mit dem Aufbau des Klinikums und der Medizinischen Fakultät an der Linzer Johannes Kepler Uni beschäftigt.
Von 2015 bis 2023 stand er der Hochschule als Rektor vor. Zuletzt bewarb er sich Lukas um die Gründungspräsidentschaft der neuen Linzer Digitaluni IT:U – ohne Erfolg.