Grüne holen sich jetzt Hilfe von Klimaschützern

Werner Kogler setzt auf die Expertise von NGOs.
Werner Kogler setzt auf die Expertise von NGOs.Lisi Niesner, Reuters
Die Rufe der Klima-NGOs wurden erhört. Die Grünen holen sie bei den Konjunkturverhandlungen ins Boot.

Klimaschutzorganisationen wie Fridays for Future oder das Klimavolksbegehren fordern seit einiger Zeit von der türkis-grünen Regierung, Umweltexperten in die Gespräche um das geplante Konjunkturpaket einzubinden. Das dürfte nun der Fall sein. 

Man will NGOs und die Zivilgesellschaft in die Arbeiten am Konjunkturprogramm einbinden, sagte Vizekanzler Werner Kogler im Vorfeld eines Treffens mit WF, ATTAC und weiteren NGOs. Man führe "intensive Gespräche", mit denen man nächste Woche fortfahren wolle.

"Rein ins Solarzeitalter"

Laut Kogler sei es wichtiger denn je, "Ökologie, Ökonomie und sozialen Zusammenhalt unter einen Hut zu bringen". Man müsse "Rausinvestieren aus der Krise" und "rein ins Solarzeitalter".

Klimaschutz soll eine "tragende Säule des Konjunkturprogramms" sein, sagte auch Klimaministerin Leonore Gewessler (Grüne). Als Beispiel nannte sie den Ausbau der Bahn, der erneuerbaren Energien und die thermische Sanierung.

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