David Alaba und Co. haben ein Stück österreichische Fußballgeschichte geschrieben. Erstmals seit 28 Jahren, seit 1998, schaffte das Team von Erfolgstrainer Ralf Rangnick wieder den Sprung zu einer Weltmeisterschaft. Österreich ist als eines von 48 Teams qualifiziert.
Mit Spannung sind deshalb die Augen nach Washington gerichtet, wo in einer bunten Show am Freitagabend die WM-Gruppen ausgelost werden. Heidi Klum und Kevin Hart führen durch das Spektakel. Es wird Live-Auftritte von Robbie Williams oder den Village People geben. Und Sport-Größen wie Tom Brady oder Wayne Gretzky fungieren als Losfeen. Die Auslosung startet um 18 Uhr.
Topf 1: USA (Gastgeber), Kanada (Gastgeber), Mexiko (Gastgeber), Spanien, Argentinien, Frankreich, England, Brasilien, Portugal, Niederlande, Belgien, Deutschland.
Topf 2: Österreich, Kroatien, Marokko, Kolumbien, Uruguay, Schweiz, Japan, Senegal, Iran, Südkorea, Ecuador, Australien.
Topf 3: Norwegen, Panama, Ägypten, Algerien, Schottland, Paraguay, Tunesien, Elfenbeinküste, Usbekistan, Katar, Saudi-Arabien, Südafrika
Topf 4: Jordanien, Kap Verde, Ghana, Curacao, Haiti, Neuseeland, Play-off-Sieger (Italien, Nordirland, Wales, Bosnien), Play-off-Sieger (Dänemark, Nordmazedonien, Tschechien, Irland), Play-off-Sieger (Ukraine, Schweden, Polen, Albanien), Play-off-Sieger (Kongo, Jamaika, Neukaledonien), Play-off-Sieger (Irak, Bolivien, Suriname)
Besonders wichtig dabei ist aber freilich die Frage: Welche Gegner bekommt Österreich zugelost? Das ÖFB-Team hat es in Topf zwei geschafft, kann deshalb nicht auf Schwergewichte wie Kroatien, die Schweiz, den Senegal oder Uruguay treffen.
Aus Topf eins könnten die Top-Teams der Weltrangliste von Spanien über Argentinien bis hin zu Deutschland warten, oder einer der drei WM-Ausrichter USA, Kanada oder Mexiko. Aus dem dritten Topf gibt es durchwegs knifflige Aufgaben. Allen voran Norwegen, Ägypten, Schottland, Tunesien oder die Elfenbeinküste, allerdings auch "angenehmere" Lose wie Katar oder Usbekistan.
Im vierten Topf könnten nun WM-Neulinge wie Curacao, die Kapverden oder ein Play-off-Sieger warten – hier würden dann Italien, die Türkei, die Ukraine, Dänemark oder Schweden drohen, sofern diese Teams die Play-offs für sich entscheiden.
Wir haben nun euch gefragt, welche WM-Gegner ihr euch wünscht. Und hier hat es klare Abstimmungen gegeben. Die Wunschgruppe der "Heute"-Leserschaft lautet: Kanada, Österreich, Usbekistan, Curacao – also eine Gruppe mit durchwegs machbaren Gegnern, die Österreich der Papierform nach sogar auf Platz eins beenden könnte.
Besonders klar war das Votum in Topf eins. Hier stimmten 45,1 Prozent für WM-Ausrichter Kanada mit dem Ex-Salzburg-Trainer Jesse Marsch an der Seitenlinie ab – der nominell einfachste Gegner aus dem Top-Lostopf. Die USA erhielten knapp 15 Prozent, Nachbar Deutschland als Dritter immerhin 10,5 Prozent. Weltmeister Argentinien wollen "nur" 7,6 Prozent in der Gruppe haben. Letzter wurde Europameister Spanien mit 0,6 Prozent.
Ins Lostopf drei war die Abstimmung wesentlich enger. Hier setzte sich aber Usbekistan mit 27 Prozent der Stimmen durch, vor dem WM-Gastgeber 2022 Katar (21,5 Prozent). Am "unbeliebtesten" waren hier Paraguay und Tunesien mit jeweils 1,3 Prozent.
In Lostopf vier entwickelte sich ein Duell der WM-Debütanten, das schließlich Curacao für sich entschied. 29,8 Prozent stimmten für den Karibik-Inselstaat ab. Afrika-Vertreter Kap Verde erhielt 19,8 Prozent der Stimmen. An letzter Stelle landete der-Play-off-Sieger mit der Ukraine, Schweden, Polen und Albanien (0,75 Prozent).