Gruselnachricht via Whatsapp schockt Kinder

Viele Wiener Eltern sind derzeit besorgt: "Niko" mit dem Gesicht "voller Narben und Blut" droht ihren Kindern via Whatsapp mit dem Tod.
Nach der fiktiven Grusel-Gestalt "Momo", treibt nun "der neun Jahre alte Niko" auf Whatsapp sein Unwesen und verängstigt zahlreiche (junge) User. Wie "Heute.at"erfahren hat, melden sich derzeit besonders viele besorgte Eltern aus Wien-Favoriten und Wien-Liesing und berichten von der auf den Handys ihrer Kinder kursierenden Gruselnachricht.

Der Inhalt ist frei erfunden



Hier kommt die Entwarnung: Der schaurige - und inhaltlich frei erfundene - Kettenbrief kursiert schon seit 2013 sowohl als Computerstimme als auch als folgender Text:



CommentCreated with Sketch.12 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. „Hi, ich bin Niko und neun Jahre alt und habe keine Hände mehr und mein Gesicht ist voller Narben und Blut. Wenn du diese Nachricht nicht an 20 Leute schickst, komme ich um 0.00 Uhr zu dir. Du glaubst es nicht? Anna Weinfeld hat es einfach ignoriert, sie glaubte nicht daran. Um 0.00 Uhr hörte sie komische Geräusche aus dem Flur, sie ging in den Flur und sah mich. Sie schrie um ihr Leben. Aber naja, ich brachte sie um und keiner hat sie mehr wieder gesehen. Du glaubst mir immer noch nicht? Tim Schnälzer hat es nur an 5 Leute geschickt, er selbst sitzt heute im Rollstuhl und kann sich nicht mehr bewegen. Lars Berger hat es allen Leuten geschickt. Er hat eine tolle Familie und ist reich geworden. Wenn du es nicht weiterschickst wirst du morgen nicht mehr leben, oder du schickst es weiter und wirst viel Glück haben. Was bedeutet deine Mutter dir? Ohne sie wären wir nicht wir. Schicke dies in 20 Minuten an 20 Leute. Wenn du es nicht tust, wird deine Mutter in 5 Jahren ermordet. Beeile dich, wenn du deine Mutter liebst. Ein Kind hat einen Beweis. Er wollte es nicht weiter schicken – 5 Jahre später wurde seine Mutter ermordet."

Aufklärung durch Eltern und Lehrer



Die Wiener Kinder-Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision, Nina Petz rät dazu, solche Kettenbriefe nicht weiterzuverbreiten und zu löschen. Wichtig sei die Aufklärung über diese Umstände durch Eltern und Lehrer: "Sprechen Sie mit Ihren Kindern, dass es Menschen gibt, die es lustig finden, andere mit solchen erfundenen Schreckensnachrichten zu verstören oder zu erschrecken. Geben Sie Ihrem Nachwuchs das Gefühl, dass er mit seiner Angst ernst genommen wird, aber sagen Sie ihm auch, dass diese Angst unbegründet ist. Ermutigen Sie ihre Kinden, Ihnen solche Nachrichten sofort zu melden", so Petz.

Mehr Infos zu diesem Thema findest du auch unter www.saferinternet.at

Der unheimliche Internet-Hoax Momo hat im Frühjahr 2019 für Schrecken gesorgt:



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