"Guardians of the Galaxy": Nach Teil 3 ist echt Schluss

Die Kerntruppe aus dem ersten "Guardians of the Galaxy"-Film: Zoe Saldana (43) als Gamora, Chris Pratt (42) als Star-Lord, der Waschbär Rocket, gesprochen von Bradley Cooper (47), Dave Bautista (53) als Drax the Destroyer und Groot, der im ersten Teil von Vin Diesel (54) gesprochen wird.
Die Kerntruppe aus dem ersten "Guardians of the Galaxy"-Film: Zoe Saldana (43) als Gamora, Chris Pratt (42) als Star-Lord, der Waschbär Rocket, gesprochen von Bradley Cooper (47), Dave Bautista (53) als Drax the Destroyer und Groot, der im ersten Teil von Vin Diesel (54) gesprochen wird.
Bild: Disney
Die "Guardians of the Galaxy" gehen 2023 wirklich in die dritte und letzte Runde. Dies bestätigte Regisseur James nun in einem Podcast.

Im Frühling 2023 geht "Guardians of the Galaxy" in die dritte und damit auch letzte Runde, wie Regisseur James Gunn nun in einem Podcast des Branchenportals "Deadline" verraten hat. "Das ist das Ende für uns, das letzte Mal, dass die Leute dieses Team von Guardians sehen werden", so der 55-Jährige.

Und wie es scheint, hat er sich für den finalen Teil der Marvel-Trilogie rund um das bunt zusammengewürfelte Team bestehend aus Star-Lord, Gamora, Drax, Groot und Rocket etwas Spezielles einfallen lassen.

"Es wird so, so, so groß und düster werden. Ganz anders, als die Leute es vermutlich erwarten", so der US-Amerikaner. Ganz auf den Kopf stellen wird er den bisherigen Ton der Filmreihe jedoch nicht: "Ich möchte den Charakteren und der Story treu bleiben und den Leuten den Abschluss geben, den sie für die Geschichte verdient haben."

Ein würdiges Ende zu finden sei "immer ein bisschen beängstigend", er wolle jedoch sein Bestes geben. Dabei sei gerade der abschließende Film einer Trilogie eine knifflige Angelegenheit: "Ich bin mir bewusst, dass der dritte Film in den meisten Trilogien schlecht ist – aber nicht immer."

Sie filmen seit November

Die Dreharbeiten für den dritten "Guardians"-Teil sind vergangenen November gestartet – und gestalten sich bisher gar nicht so einfach. So erschweren die Pandemie und insbesondere die hoch ansteckende Omikron-Variante laut Gunn die Prozesse. "Es ist eine echte Qual, ehrlich gesagt", so der Regisseur.

Mehr dazu >> "Marvel’s Guardians of the Galaxy" im Test: Heroisch!

Dennoch sei die Arbeit am Marvel-Hit großartig, insbesondere wegen des Casts. "Mit der ganzen Truppe wieder vereint zu sein, macht Spaß», so Gunn. Außerdem sei Chris Pratt, alias Protagonist Star-Lord, einer seiner besten Freunde "in der ganzen Welt."

Gunn wurde eigentlich gefeuert

Dass Gunn nun wieder die Regieklappe schwingt, ist übrigens keine Selbstverständlichkeit. So wurde er 2018 vom Marvel-Mutterunternehmen Disney gefeuert, weil alte Tweets von ihm aus den Jahren 2008 bis 2011 ans Licht gekommen sind. In diesen machte er sich unter anderem über Vergewaltigung und Pädophilie lustig.

Der ehemalige Disney-Chef Alan Horn erklärte damals in einem Statement: "Die beleidigenden Haltungen und Aussagen, die auf James' Twitter-Seite entdeckt wurden, sind nicht zu rechtfertigen und widersprechen den Werten unseres Filmunternehmens."

Weil sich zahlreiche Stars hinter den Filmemacher gestellt hatten, ruderte Disney jedoch vom ursprünglichen Entscheid zurück und holte Gunn 2019 für das Finale von "Guardians of the Galaxy" wieder an Bord.

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