Stundenlanger Einsatz

Gülle-Alarm am Attersee! Badebereich bleibt gesperrt

Eine unbekannte Menge Gülle trat aus einem Bauernhof aus und floss in Richtung Attersee. Ein Teil des Ufers musste gesperrt werden.
Oberösterreich Heute
31.07.2026, 18:35
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Großalarm im sommerlichen Unterach am Attersee (Bez. Vöcklabruck): Bei einem landwirtschaftlichen Betrieb am Sonnwendbühel trat Freitagfrüh aus bislang unbekannter Ursache Gülle aus. Um 8.20 Uhr wurde die Feuerwehr zu dem Umwelteinsatz gerufen.

Die Feuerwehr errichtete Ministaudämme.
AFK Mondsee/C. Stoxreiter

Menge an Gülle unklar

Als die Einsatzkräfte eintrafen, war die übel riechende Brühe bereits in einem Graben in Richtung Attersee unterwegs. "Wir errichteten mit Sandsäcken an drei Stellen jeweils einen Ministaudamm", berichtet Einsatzleiter Walter Höllermann.

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Damit konnte die Feuerwehr eine weitere Ausbreitung zunächst stoppen. Gemeinsam mit mehreren Landwirten wurden die aufgestauten Bereiche anschließend abgesaugt. Zusätzlich spülten die Helfer den Graben mit mehreren Tausend Litern Wasser – auch dieses wurde danach wieder abgepumpt.

Währenddessen suchte der betroffene Landwirt mit einem Bagger fieberhaft nach der Ursache des technischen Gebrechens. Wie viel Gülle insgesamt aus der Grube austrat, war vorerst nicht bekannt.

Uferlinie behördlich gesperrt

Aus Sicherheitsgründen ordnete die Bezirkshauptmannschaft die vorübergehende Sperre eines kleinen Uferabschnitts an. Betroffen ist die Uferlinie vom Naturbadeplatz bis zum Steg. Badegäste werden aufgefordert, beim Schwimmen 50 Meter Abstand zum Ufer zu halten. Die Sperre soll am Samstag neu bewertet werden.

Die Feuerwehr setzte die Absperrung an Land um, die Wasserrettung sicherte den Bereich vom See aus. Am Nachmittag dauerte der schweißtreibende Einsatz bereits rund sieben Stunden. Insgesamt standen 28 Kräfte von Feuerwehr, Wasserrettung, Polizei, Bezirkshauptmannschaft und Abschnittsfeuerwehrkommando sowie mehrere Landwirte im Einsatz.

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