Memflation

Günstiger RAM? Erst wieder ab 2028

Wer einen neuen PC oder Laptop kaufen will, muss tief in die Tasche greifen. Daran wird sich laut einer neuen Analyse bis 2028 nichts ändern.
Technik Heute
08.04.2026, 22:07
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Die Preise für Speicherchips sind in den vergangenen Monaten regelrecht explodiert. Schuld daran ist vor allem der KI-Boom: Künstliche Intelligenz benötigt enorme Mengen an Arbeitsspeicher und Datenspeicher.

Laut einer aktuellen Prognose der Marktforscher von Gartner steigt der Preis für DRAM-Chips (Arbeitsspeicher) im laufenden Jahr um satte 125 Prozent. Bei NAND-Flash-Chips, die in SSDs und Speicherkarten zum Einsatz kommen, erwartet Gartner sogar einen Preisanstieg von 234 Prozent.

Wie heise.de berichtet, prägte Gartner für dieses Phänomen den Begriff "Memflation". Experte Rajeev Rajput erklärt: "Die Memflation wird die Nachfrage außerhalb des KI-Bereichs bis ins Jahr 2028 hinein zunichte machen oder zumindest verzögern."

KI verschlingt den Markt

Der Grund für die Misere: Rund 30 Prozent aller 2026 verkauften Halbleiter werden KI-Chips sein. Diese benötigen riesige Mengen an Speicher, was die Preise nach oben treibt und andere Märkte wie Smartphones, PCs und Konsolen ausbremst.

Wer auf günstigere Hardware hofft, muss sich gedulden: Erst spät im Jahr 2027 rechnet Gartner mit "nennenswerten" Preisrückgängen. Bis dahin heißt es für Konsumenten: Entweder jetzt zuschlagen oder warten und mehr bezahlen.

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