Die Regierung dreht an der Steuerschraube – diesmal beim Alkohol. Für das Doppelbudget 2027/28 müssen rund fünf Milliarden Euro aufgestellt werden. Ein Teil davon soll künftig auch aus teurerem Alkohol kommen, wie "Heute" erfuhr.
Die Steuererhöhung trifft vor allem "harten Alkohol" – also Schnaps, Liköre und Spirituosen wie Gin, Rum oder Whiskey. Wie stark die Preise tatsächlich steigen werden, ist derzeit noch offen. Aktuell liegt die Alkoholsteuer bei 12 Euro pro Liter Reinalkohol. Heißt konkret:
Ein Liter Schnaps mit 40 Prozent kostet derzeit 4,80 Euro Steuer, bei einer 0,7-Liter-Flasche sind es 3,36 Euro.
Gute Nachrichten für Bier-Fans: Auf Krügerl & Co. wird zwar Biersteuer eingehoben, eine zusätzliche Alkoholsteuer gibt es aber nicht – hier bleibt alles wie bisher. Auch Wein dürfte von der Maßnahme verschont bleiben, da er nicht als "harter Alkohol" gilt.
In der Community gehen die Meinungen auseinander. Während einige die Maßnahme begrüßen, üben andere scharfe Kritik. "Gut so, sollte zu 100% dem Gesundheitswesen zufließen", schreibt ein Leser. Ein anderer meint: "Perfekt, Alkohol sollte generell mehr besteuert werden."
Doch es gibt auch Gegenwind: "Sparen heißt bei dieser Regierung nur neue oder erhöhte Steuern", ärgert sich ein User. Ein weiterer kommentiert sarkastisch: "Jetzt kann’s dir die Maßnahmen nicht mal mehr schön saufen."
Andere nehmen es gelassener: "Damit hätte ich kein Problem, wenn’s sonst nichts wäre", heißt es. Und ein Leser bringt es trocken auf den Punkt: "Es wäre leichter, wenn sie eine Liste machen würden, was NICHT teurer wird."