Zug-Passagier unter Verdacht

"Hab kein Bargeld" – dann finden Beamte 350.000 Euro

Kurioser Fund in einem Austro-Zug auf dem Weg in die Schweiz. Ein Mann (50) hatte 356.000 Euro dabei. Es besteht der Verdacht der Geldwäsche.
Newsdesk Heute
18.05.2026, 13:11
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Beamte des Schweizer Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) schauten nicht schlecht, als sie am 26. April einen Zug kontrollierten, der sich auf dem Weg von Salzburg nach Zürich befand. Am Grenzübergang Buchs wurden die Bediensteten auf einen 50-jährigen Schweizer aufmerksam.

Dieser gab erst an, ohne Gepäck und Bargeld zu reisen. Unter der Sitzreihe des Mannes befand sich jedoch ein Rucksack, der auch das Interesse von einem der Zöllner weckte. Der 50-Jährige betonte zunächst, dass ihm das Gepäckstück nicht gehören würde.

Fünf Umschläge mit Bargeld

Als die Beamten den Rucksack öffneten, war auch klar, warum der Mann damit nichts zu tun haben wollte. Die Zöllner stießen darin auf fünf verschlossene weiße Umschläge sowie eine Geldbörse. Der Inhalt: insgesamt 356.000 Euro.

Wie die "Krone" berichtet, ist die Einfuhr von Bargeld in die Schweiz grundsätzlich erlaubt, jedoch gibt es eine Obergrenze von unter 10.000 Schweizer Franken. Bargeld oder Wertpapiere, die diesen Betrag übersteigen, müssen bei einer Kontrolle deklariert werden.

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Reisende sind also dazu verpflichtet, Auskunft über Herkunft und Verwendungszweck zu geben. Ein Zuwiderhandeln kann als Ordnungswidrigkeit geahndet werden. Die finanziellen Mittel können somit beschlagnahmt werden.

Geld beschlagnahmt

So passierte es auch in diesem Fall. Schlussendlich erklärte der 50-Jährige, dass er nicht der Besitzer des Geldes sei und lediglich eine Botentätigkeit durchgeführt habe. Aufgrund seiner widersprüchlichen Angaben besteht der Verdacht der Geldwäsche oder sogar Terrorismusfinanzierung.

Die Zollbeamten übergaben das vorläufig beschlagnahmte Geld an die Kantonspolizei St. Gallen. Diese führt nun die weiteren Ermittlungen gegen den 50 Jahre alten Schweizer.

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