Haberlander: Wohnzimmertest als Eintritt zur Gastro

Ein Antigentest, den man daheim macht, soll auch zum Besuch von Lokalen reiche, fordert Lh-Vize Christine Haberlander.
Ein Antigentest, den man daheim macht, soll auch zum Besuch von Lokalen reiche, fordert Lh-Vize Christine Haberlander.GEORG HOCHMUTH / APA / picturedesk.com
Mitte Mai soll Österreich langsam wieder aufsperren. Auch Besuche in Lokalen sollen möglich sein. Über die Rahmenbedingungen wird noch diskutiert.

Geht alles gut und steigen die Corona-Zahlen nicht wieder an, dann soll Mitte Mai (genauer gesagt am 19. Mai) Österreich wieder aufsperren. Natürlich wird das alles noch unter besonderen Umständen stattfinden. Masken, Test und die Impfung werden uns auch noch weiter begleiten.

Auch die Gastronomie soll endlich wieder aufsperren. Derzeit wird allerdings noch heftig diskutiert unter welchen Bedingungen dies geschehen soll. Im Mittelpunkt der Diskussion: Wer ein Lokal besuchen will, muss einen gültigen Test haben, geimpft sein oder nachweisen können, dass in den vergangenen sechs Monaten eine Corona-Erkrankung vorlag.

Niederschwelliges Angebot

In Sachen Testnachweis forderte Wirtesprecher Thomas Mayr-Stockinger, dass auch sogenannte Wohnzimmer-Tests (die man daheim macht) gültig sind (wir berichteten). Und er bekommt politische Unterstützung. Oberösterreichs LH-Vize und Gesundheitsreferentin Christine Haberlander (ÖVP) erklärt dazu auf Nachfrage von "Heute".

"Im Hinblick auf die bevorstehenden Öffnungsschritte in der Gastronomie braucht es eine zeitnahe Klarstellung von Seiten des Bundes, unter welchen Voraussetzungen ein Besuch der Gasthäuser möglich sein wird. Dafür braucht es unbedingt eine sehr niederschwellige und bundesweit einheitliche Regelung für die Gäste. Ich begrüße den Vorschlag, dass die Testabnahmen auch in Eigenregie, nicht nur in Teststraßen, erfolgen können und diese anerkannt werden“, so Haberlander.

Gurgeltests an Schulen

Unterdessen wird auch was die Schulöffnung betrifft Neuland betreten. Mit dem Einsatz von Gurgeltests soll bei größeren Anzahlen von Corona-Positivfällen, die bei den regelmäßigen „Nasenbohrertests“ an den Schulen entdeckt werden, eine Weiterverbreitung frühzeitig verhindert werden. Unkompliziert und rasch wird dieser PCR-Test direkt vor Ort bei betroffenen Schülerinnen und Schülern, ihren Kontaktpersonen, sprich Schulkameradinnen und -kameraden und dem Lehrkörper, durchgeführt, heißt es dazu.

Die bisher an den Schulen verwendeten sogenannten „Nasenbohrertests“ werden damit nicht ersetzt. Der PCR-Gurgeltest käme ergänzend bei größeren Positivfällen in Schulen zum Einsatz.

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