Hacker stehlen 5.000 Daten von Corona-Anmeldeseite

Am 1. Dezember starteten die ersten Massentests in Annaberg, Salzburg.
Am 1. Dezember starteten die ersten Massentests in Annaberg, Salzburg.Franz Neumayr
Die Salzburger Anmeldeplattform für die derzeit stattfindenden Coronatests wurden gehackt. Die Daten von 2.400 Salzburgern wurden heruntergeladen. 

Bei den Daten, die von der Anmeldeplattform Salzburg-testet gestohlen wurden, handelt es sich um sensible Daten, wie Name, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Sozialversicherungsnummer der Betroffenen. Auf der Website kann man sich für einen kostenlosen CoV-Abstrich bei insgesamt 14 Teststationen im gesamten Bundesland anmelden. Wie der ORF Salzburg berichtet, drangen Unbekannte in das System ein und luden rund 5.000 Daten von 2.400 Personen runter. Das bestätigte auch das Rote Kreuz am Donnerstag. 

Betroffen scheinen all jene Personen zu sein, die sich zwischen dem 14. Jänner ab 22.30 Uhr und 15. Jänner bis 21.00 Uhr auf der Seite registriert haben. Welche Daten konkret gestohlen wurden und wer somit konkret wie von dem Datenklau betroffen ist, lässt sich laut Rot-Kreuz-Angaben anhand der vorhandenen Logfiles zur Stunde nicht nachvollziehen. Dass sich schon bereits Getestete erneut für einen Abstrich anmelden, schließen die Verantwortlichen aus. Dagegen spricht, dass die Daten an den jeweiligen Teststationen erneut kontrolliert und überprüft werden. 

Bislang tappen die Ermittler völlig im Dunkeln, um wen es sich bei den Hackern handeln könnte. Die Ermittlungen diesbezüglich laufen. Wie die Verantwortlichen berichteten, sei das Datenleck noch am gleichen Tag behoben und umgehend der Datenschutzbehörde gemeldet worden. 

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