Tumult und Schreie bei Hadishat-Prozess

Unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen wird in Wien Robert K. der Prozess gemacht. In der Pause kam es dennoch zu heftigen Wortgefechten.
Im Prozess gegen den mutmaßlichen Kindermörder Robert K. kochen die Emotionen hoch: In einer Verhandlungspause ist vor dem Gerichtssaal ein lautstarker Tumult ausgebrochen. Die Familie von Hadishats Vater – dieser befindet sich wie berichtet auf der Flucht – hat keinen der raren Sitzplätze ergattert und ist wutentbrannt.

Angst vor Blutrache

Die Verhandlung findet unter strenger Bewachung statt, groß ist die Sorge vor Blutrache gegen den Angeklagten. Auch Verteidigerin Liane Hirschbrich erschien mit einem Bodyguard, die WEGA sorgt vor Ort für Sicherheit. Der Angeklagte wurde mit einer Sicherheitsweste vorgeführt.

"Heute"-Chefreporter Clemens Oistric erlebt die angespannte Lage vor Ort und berichtet live. Opfervertreter Nikolas Rast erklärte ihm gegenüber: "Im Saal sind sieben Verwandte mütterlicherseits, die vertrete ich. Von ihnen geht keine Gefahr. Ich weiß nicht, warum auch Angehörige des Vaters gekommen sind. Sie wollen einen Sitzplatz, haben aber keinen im Verhandlungssaal zugewiesen bekommen."



CommentCreated with Sketch.9 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Nach der Aufregung um die Sitzplätze konnte die Polizei wieder für Ruhe sorgen, der Prozess wurde fortgesetzt. Die neuesten Entwicklungen um den Mordfall Hadishat können Sie in unserem Live-Ticker aus dem Gerichtssaal verfolgen.

(red)

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