Das Finale des Afrika-Cups sorgt weiter für Aufregung – jetzt meldet sich auch FIFA-Präsident Gianni Infantino zu Wort. Der 53-Jährige spricht nach dem Skandal-Endspiel in Rabat von "hässlichen Szenen", die "verurteilt" werden müssten.
Senegal hatte das Endspiel mit 1:0 nach Verlängerung gegen Gastgeber Marokko gewonnen, doch das sportliche Resultat ging im Chaos unter. Nach einem umstrittenen Elfmeterpfiff kurz vor Ende der regulären Spielzeit verließ der Senegal aus Protest das Feld.
Auf den Tribünen brach Unruhe aus, Fans versuchten, auf das Spielfeld zu stürmen – die Sicherheitskräfte konnten Schlimmeres verhindern.
Infantino stellte klar: "Diese Szenen sind inakzeptabel und dürfen sich niemals wiederholen." Auf Instagram forderte der FIFA-Boss die Disziplinarorgane des afrikanischen Verbandes CAF auf, "entsprechende Maßnahmen" zu ergreifen.
Der nächste Schritt liegt jetzt bei der CAF – doch Infantinos Worte lassen kaum Spielraum für Milde.
Vier Jahre nach dem Triumph in Kamerun siegte das Team um den Ex-Salzburger Sadio Mane am Sonntag im Finale in Rabat gegen Gastgeber Marokko 1:0 nach Verlängerung.
Das Goldtor erzielte Pape Gueye. Zuvor hatte Real-Star Brahim Diaz einen Elfmeter in Panenka-Manier geschossen und stümperhaft vergeben.