"Im Stich gelassen"

Glasner droht nach Brandrede Palace-Rauswurf

Nach seinem Rundumschlag gegen die Vereinsführung droht Oliver Glasner bei Crystal Palace das vorzeitige Aus.
Sport Heute
18.01.2026, 16:48
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Oliver Glasners Zeit bei Crystal Palace könnte schon bald ein unrühmliches Ende nehmen. Mit seiner Brandrede, in der er die Klubführung kritisierte, hat der Österreicher am Samstag-Abend ein Beben im Süden Londons ausgelöst – und das könnte jetzt Konsequenzen für den Erfolgstrainer haben. Das ohnehin stark zerrüttete Verhältnis zwischen dem Trainer und dem Klub dürfte nun wohl endgültig zerrissen sein – der Verein erwägt seine Entlassung.

Glasner bald ohne Job?

Wie unter anderem die großen englischen Blätter "Guardian" und die "Daily Mail" berichten, erwägen die Verantwortlichen eine vorzeitige Trennung vom 51-Jährigen. Zuletzt verkündete er selbst, seinen auslaufenden Vertrag im Sommer nicht verlängern zu wollen. Seine Beweggründe: Unzufriedenheit mit der Transferpolitik des Klubs. Und: Glasner soll nach Höherem streben. Dem Unterfangen könnte er jetzt unfreiwillig schon früher nachkommen, nachdem er seinen Ärger über das Geschehen im Klub öffentlich kund tat.

Er sprach davon, von den Verantwortlichen "im Stich gelassen zu werden" – ein Satz, der in England für mächtig Aufsehen sorgte. Auslöser der Eskalation war der Transfer von Abwehrchef Marc Guehi zu Manchester City – der nur einen Tag vor dem Ligaspiel gegen West Ham United über die Bühne ging. Für Glasner völlig unverständlich: "Unseren Kapitän einen Tag vor einem Spiel zu verkaufen, da habe ich überhaupt kein Verständnis", wetterte der Ex‑Frankfurt-Coach.

Solch ein Szenario erlebte Glasner bereits im Sommer: Damals war Starspieler Eberechi Eze kurz vor einer Partie zu Arsenal gewechselt. Glasner sprach von einem emotionalen Tiefschlag: "Wenn dir zweimal in einem Jahr das Herz rausgerissen wird, dann ist das schwer zu verkraften. Wir fühlen uns im Stich gelassen – keine Unterstützung."

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