Dramatische Szenen an der australischen Küste: Südlich der Metropole Sydney sind mehrere Strände gesperrt worden, weil Haie versuchen, einen angespülten Walkadaver zu fressen.
Laut der Behörde für Nationalparks und Wildtiere von New South Wales wurde am Samstag ein acht Meter langes Stück eines 25 Tonnen schweren toten Pottwals angespült. Gesichtet wurden sowohl Weiße Haie als auch Bullenhaie.
Wie n-tv.de berichtet, handelt es sich laut Behörde um "ganz natürliche Vorgänge". Der Wal werde "durch die Haie wieder in den Nahrungskreislauf zurückgeführt", erklärte Sprecher Neilly.
Die Todesursache des Wals ist derzeit noch unklar. Für Schaulustige stellt der Kadaver keine Gefahr dar – allerdings warnte Neilly: "Ich würde dort aber im Moment nicht schwimmen gehen."
Die Behörde überlegt noch, wie der Kadaver beseitigt werden kann. Eine Bergung ist voraussichtlich nicht vor Dienstag möglich. Aufgrund des Fundortes kann der tote Wal nur zu Fuß erreicht und nicht zurück ins offene Meer gezogen werden.
Pottwale können mehr als 20 Meter lang und über 50 Tonnen schwer werden. Männchen sind dabei deutlich größer als Weibchen und können in Tiefen von mehr als 1000 Metern tauchen.