250-Millionen-Dollar-Film

Halb Hollywood geht jetzt auf Heldenreise

Die schauspielerische A-Liga gibt sich in Christopher Nolans düsterem Epos "Die Odyssee" (ab 16. Juli im Kino) die Klinke in die Hand.
Heute Entertainment
15.07.2026, 18:00
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Nicht nur die Bilder sind gewaltig, auch der Cast des Homer-Heldenepos "Die Odyssee" sucht seinesgleichen. Star-Regisseur Christopher Nolan ("Oppenheimer") bringt das berühmte mythologische Werk über die heroische Reise des Königs von Ithaka ab 16. Juli auf die große Leinwand.

Matt Damon überzeugt dabei als gestählter Titelheld Odysseus, der sich nach der Eroberung Trojas auf eine jahrelange Reise zurück nach Hause macht. Irrfahrten und gefährliche Abenteuer drohen ihn dabei immer wieder aufzuhalten.

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Epische Heldenreise

Anne Hathaway muss sich als Odysseus’ wartende Frau Penelope inzwischen lästige Verehrer vom Hals halten, die es nicht nur auf sie, sondern vor allem auf das Königreich abgesehen haben, dessen Regent fehlt. Einer von ihnen ist Antinoos, schön fies von Robert Pattinson in Szene gesetzt.

Tom Holland begibt sich als Odysseus’ und Penelopes Sohn Telemachos auf eine eigene Heldenreise, wie auch in der historischen Vorlage von Homer: Er glaubt nicht an den Tod seines Vaters und macht sich auf die Suche nach ihm. Auch Hollands Frau Zendaya spielt in "Die Odyssee" mit – die griechische Göttin Athena.

Charlize Theron wird zu betörenden Nymphe Kalypso, die Odysseus auf ihrer paradiesischen Insel gefangen hält. Lupita Nyong’o gibt die schöne Helena. Sie wurde dafür im Netz auch rassistisch angefeindet, weil sie dunkelhäutig ist. Stark ist die Performance von John Leguizamo als blinder Verbündeter Odysseus’, Eumalos.

Spezial-Kameras schaffen Filmerlebnis

"Mir ist aufgefallen, dass all die großartigen mythologischen Filme, mit denen ich aufgewachsen bin, nie mit jener erzählerischen Wucht und Glaubwürdigkeit umgesetzt wurden, die ein Film mit einem großen Hollywood-Budget und im IMAX-Format bieten kann", erklärt Nolan.

So wurde "Die Odyssee" mit neuen, für ihn entwickelten Spezial-IMAX-Kameras gedreht. "Du spielst und wirst dabei von einer Kamera von der Größe eines Mini Coopers verfolgt", beschreibt es Tom Holland. Das Ergebnis des etwa 250 Millionen Dollar teuren Films kann sich jedoch sehen lassen. Das fast dreistündige, düster-unheimliche Kino-Abenteuer lässt Zuschauer die Zeit vergessen und tief in die Mythologie eintauchen.

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