Hamilton: "Wollte nicht, dass Leute meine Tränen sehen"

Lewis Hamilton kann seine Erfolge kaum fassen.
Lewis Hamilton kann seine Erfolge kaum fassen.imago
Siebenter WM-Titel in der Formel 1 – Lewis Hamilton steht seit Sonntag auf einer Stufe mit Michael Schumacher. Der Triumph geht im nahe. 

Lewis Hamilton ist am Ziel seiner Träume. Der Brite fixierte mit dem Sieg in Istanbul (Tür) den siebenten WM-Titel seiner Karriere – und stellte den Rekord von Michael Schumacher (D) ein. Entsprechend gerührt und emotional reagierte der 35-Jährige nach dem Grand Prix.

"Ich erinnere mich, als Michael diese ganzen Titel gewonnen hat", sagte Hamilton: "Ich habe davon geträumt, als ich jung war. Das jetzt übertrifft meine Träume. Ich verliere sehr selten die Kontrolle. Aber in den letzten Runden musste ich mir sagen, dass ich durchhalte. Alle diese Emotionen kamen auf und ich habe versucht, sie zu stoppen", verrät der PS-Gigant.

"Ich habe an meine ganze Karriere gedacht. Als ich fünf Jahre alt war und die erste Meisterschaft gewonnen habe. Als ich über die Linie gefahren bin, hat es mich erwischt und ich bin in Tränen ausgebrochen. Ich konnte das einfach nicht begreifen. Ich bin sehr stark, aber ich konnte das ohne Leute wie meinen Vater gar nicht schaffen. Ich habe an ihn gedacht oder auch an meine Mutter. Ich wollte nicht, dass die Leute meine Tränen sehen, aber es war einfach zu viel."

Hamilton betonte, dass seine Fabel-Karriere kein Selbstläufer ist. "Es ist kein Geheimnis, dass ich diesen Weg als Schwarzer hier alleine gegangen bin. Als ich jünger war, gab es niemandem in diesem Sport, der aussah wie ich. Es war einfach zu denken, dass es für mich unmöglich ist, dort dabei zu sein. Ich hoffe, dass meine Leistungen zeigen, dass es egal ist, wo man herkommt und man groß träumen sollte."

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