Die Handball-EM der Frauen 2026 steigt mit rot-weiß-roter Beteiligung! Österreich löst am Sonntag mit einem klaren 38:16 gegen Griechenland das Ticket für die Endrunde im Dezember.
Schon zur Pause war alles entschieden: Mit einem 22:6 legten die Österreicherinnen den Grundstein für die EM-Quali und ließen danach nichts mehr anbrennen.
In Gruppe 6 holte sich das Team von Trainerin Monique Tijsterman damit Platz zwei hinter Spanien. Die Ibererinnen blieben ungeschlagen und gewannen ihr letztes Spiel mit 31:13 gegen Israel. Beide Teams sind fix bei der Endrunde in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei dabei.
"Ich glaube, wir haben es noch gar nicht wirklich realisiert. Wir sind super, super stolz. Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir sind ein super Team und steigern uns von Spiel zu Spiel. Es steckt noch sehr viel Potenzial in uns", sagte Topstar Ines Ivancok-Soltic im ORF-Interview.
Für Österreich ist es die zweite EM-Teilnahme in Folge nach 2024 und insgesamt die zehnte. Damals belegte das Team Rang 15 unter 24 Mannschaften. Besonders bemerkenswert: Erstmals seit 2008 qualifizierten sich die Österreicherinnen wieder aus eigener Kraft für eine EM. Der bisher größte Erfolg bleibt Rang drei im Jahr 1996.