Streit um Maskenpausen bei der Arbeit voll entbrannt

Im Supermarkt wurde die Maskenpflicht wieder eingeführt.
Im Supermarkt wurde die Maskenpflicht wieder eingeführt.iStock
SPÖ und Gewerkschaft sind für eine Maskenpflicht überall dort, wo Kundenkontakt besteht und Masken getragen werden müssen.

Die Maskenpause soll alle zwei Stunden 15 Minuten lang, verpflichtend und voll bezahlt sein. Vor allem für Teilzeitangestellte, die bei sechs Stunden kein Recht auf eine Pause haben, sei das durchgehende Tragen der Maske anstrengend, so SPÖ-Gesundheitssprecher Philip Kucher und SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch.

Auch der Gewerkschaftsbund unterstützt die Forderung und will so Handelsangestellten den Arbeitsalltag erleichtern. Vor allem bei den oft körperlich anstrengenden Tätigkeiten bei Sommerhitze sei die Pause eine sinnvolle und hilfreiche Maßnahme.

"Administrativer Super-GAU"

Nicht sonderlich überzeugt zeigt sich der Handelsverband. Die Maskenpause sei ein "administrativer Super-GAU" für krisengebeutelte Händler. Die Regelungen seien in Österreich bereits komplex genug, deswegen wolle man keine weiteren Vorgaben akzeptieren. Außerdem verwies der Handelsverband auf die zahlreichen bereits existierenden Maßnahmen, die ein Tragen von Mund-Nasen-Schutz obsolet machen, wie etwa Installation von Plexiglasscheiben im Kassenbereich.

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