Umfrage zu Digitalkonsum

Handynutzung: So wenig Regeln haben Kinder

In mehr als der Hälfte der Familien gibt es keine Zeitlimits für Smartphones. Viele Eltern fordern trotzdem strengere Social-Media-Regeln.
Technik Heute
06.07.2026, 08:07
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Die Mehrheit der Eltern setzt bei ihren Kindern nicht auf strenge Zeitlimits am Smartphone. Das zeigt eine aktuelle Studie mit über 3.000 Befragten, darunter 732 Personen mit Kindern im Haushalt.

Das Ergebnis ist deutlich: In 65 Prozent der Haushalte gibt es keinerlei zeitliche Beschränkungen für die tägliche Handynutzung. Auch in zwei Dritteln der Familien existiert kein Handyverbot vor dem Schlafengehen.

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Wie heise.de berichtet, fehlen in 57 Prozent der Familien klare Regeln zur Social-Media-Nutzung durch Minderjährige völlig. Viele Eltern vertrauen stattdessen auf die Eigenverantwortung ihrer Kinder.

Jüngere Eltern geben das Handy früher

Die Mehrheit der Kinder (54 Prozent) erhält ihr erstes eigenes Smartphone zwischen dem neunten und zwölften Lebensjahr. Jedes fünfte Kind besitzt sogar schon spätestens mit acht Jahren ein eigenes Gerät. Jüngere Eltern unter 40 Jahren statten ihren Nachwuchs tendenziell früher mit mobilen Geräten aus.

Gleichzeitig spricht sich eine überwältigende Mehrheit von 86 Prozent der Befragten für eine Altersbeschränkung bei der Nutzung von Social Media aus. 44 Prozent sagen, dass TikTok, YouTube oder Instagram erst ab 16 Jahren erlaubt sein sollte.

Mehrheit will Handyverbot an Schulen

Eine große Mehrheit von 82 Prozent der Eltern befürwortet ein Handyverbot an Schulen. Als Hauptgrund geben 51 Prozent an, dass die Geräte schlicht den Unterricht und die Konzentration der Schüler stören.

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