Komiker Hape Kerkeling ist ab Donnerstag wieder auf der Kinoleinwand zu sehen. Mit dem Film "Horst Schlämmer sucht das Glück" kehrt der 61-Jährige nach Jahren zu seiner Kultfigur zurück. Doch bei aller Vorfreude auf das Comeback treibt den Entertainer auch eine ernste Sorge um.
Denn wenn es um das Thema geht, wie Menschen miteinander umgehen, sei für ihn klar, dass die Gesellschaft das Maß und die Mitte verloren habe, so Kerkeling.
Laut tag24.de kritisiert der aus dem Ruhrgebiet stammende Schauspieler: "Nämlich der Vorstellung, dass wir in Freiheit und Demokratie leben. Das ist die schönste Idee, die in den letzten 300 Jahren geboren wurde. Doch darauf können wir uns nicht mehr verständigen."
Wenn man sich darauf nicht mehr verständigen könne, dann sei für ihn klar, dass alle Alarmsignale losgehen müssen. Das sei auch der Grund, warum er sich zu Wort melde.
"Und ob ich dafür gelobt, verlacht oder bedroht werde, ist mir egal, weil ich weiß, dass das richtig ist", gibt der Schauspieler preis.
Die Rückkehr seiner Kultfigur sieht Kerkeling als passend für die krisengeplagte Gegenwart an. Die Vertrautheit mit der Figur könne erklären, warum viele Zuschauer das Comeback begrüßen.
"Horst Schlämmer sucht das Glück" ist ab 26. März in den Kinos zu sehen.