Herbe Niederlage für Prinz Harry (41): Der Herzog von Sussex und sechs Mitkläger – darunter Schauspielerin Liz Hurley (61), Pop-Superstar Elton John (79) und dessen Ehemann David Furnish (63) – haben ihren Rechtsstreit gegen den Herausgeber der "Daily Mail" verloren.
Laut dem britischen "Guardian" könnten die Kläger mit Prozesskosten von bis zu 50 Millionen Pfund (umgerechnet mehr als 58,5 Millionen Euro) rechnen, wie bunte.de unter Berufung auf spot on news berichtet. Der Herausgeber Associated Newspapers Limited hat bereits angedeutet, diese Kosten erstattet haben zu wollen.
Harry und die Mitkläger hatten dem Verlag vorgeworfen, für Artikel unrechtmäßig private Informationen beschafft zu haben. So sollen Privatermittler eingesetzt und Telefone abgehört worden sein. Das Gericht wies jedoch sämtliche Ansprüche ab – den Klägern sei es nicht gelungen, den Einsatz illegaler Methoden zweifelsfrei zu belegen.
In einem Statement nach dem Urteil zeigte sich der Prinz, der sich derzeit in London aufhält, bitter enttäuscht. Er habe "Gerechtigkeit und Rechenschaft" gesucht, doch "wir haben weder das eine noch das andere erhalten".
Für Harry war es der dritte Fall gegen britische Boulevardmedien in den vergangenen Jahren. Zuvor war er gegen den Verlag Mirror Group Newspapers siegreich und hatte sich 2025 mit dem Verlag der "The Sun" verglichen.