Am dritten Tag seiner Australien-Reise mit Herzogin Meghan (44) hat Prinz Harry (41) beim InterEdge Summit in Melbourne über den Tod seiner Mutter gesprochen. Der Herzog von Sussex erklärte vor dem Publikum: "Nachdem meine Mutter kurz vor meinem 13. Geburtstag starb, dachte ich: Ich will diesen Job nicht."
Die Rolle eines arbeitenden Royals habe fatale Folgen gehabt. Harry räumte außerdem ein, sich in seinem Leben oft "verloren, verraten oder völlig machtlos" gefühlt zu haben.
Die Rolle des arbeitenden Royals habe seine Mutter "getötet", so Harry. Jahrelang habe er "den Kopf in den Sand gesteckt", ehe er seine Konsequenzen zog und mit Meghan in die USA übersiedelte.
Bei seinem Auftritt lobte Harry auch Australiens gesetzliches Verbot sozialer Medien für unter 16-Jährige in höchsten Tönen. "Australien hat die Führung übernommen. Eure Regierung war das erste Land der Welt, das ein Verbot eingeführt hat", sagte der 41-Jährige. "Vom Standpunkt der Verantwortung und Führungsstärke aus - episch."
Offen sprach Harry auch über seinen eigenen Weg zur Therapie. Er habe damit gewartet, "bis ich buchstäblich in Fötusstellung auf dem Küchenboden lag", bevor er sich professionelle Hilfe suchte. "Eine der größten Veränderungen kam, als ich erkannte, dass um Hilfe zu bitten keine Schwäche ist - es ist eine Form von Stärke", sagte der Prinz.
Nach dem letzten Tag in Melbourne reisen Harry und Meghan weiter nach Sydney.