Nach Flucht in Wald

"Hatte Flashbacks!" Wut-Norweger besiegt Olympia-Trauma

Starker Auftritt von Atle Lie McGrath! Der Norweger gewann den Weltcup-Slalom in Kranjska Gora hauchdünn – und besiegte damit sein Olympia-Trauma.
Sport Heute
09.03.2026, 09:53
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Die Bilder gingen um die Welt! Als Atle Lie McGrath als Halbzeitführender im Slalom bei den Olympischen Spielen im zweiten Durchgang ausschied, durch den Tiefschnee in den Wald flüchtete, war der Norweger am Boden. In Kranjska Gora rehabilitierte sich der Ski-Star, gewann den Hundertstel-Krimi um 0,01 Sekunden vor Lucas Braathen. Doch er gestand: Sein bitteres Olympia-Aus verfolgt ihn immer noch und war auch in Slowenien präsent.

"Ich war so nervös"

"Ich hatte Flashbacks, in der Pause und während des Laufes. Ich war so nervös, vor allem nach dem, was bei Olympia passiert ist", schilderte der Norweger nach seinem Sieg seine Gefühlslage, als er als letzter Läufer im Starthaus stand.

Die Krönung soll nun beim Weltcup-Finale in seiner Heimat gelingen. Dort könnte er sich nämlich die kleine Kristallkugel im Slalom sichern, das Olympia-Trauma endgültig vergessen machen. Dafür hat er bereits einen Plan. "Ich muss mit Herz fahren, mit einem guten Gefühl und Flow, das ist mein Plan für Hafjell."

In der Disziplinen-Wertung steht der Norweger vor dem Saisonfinale nach drei Siegen bei 552 Punkten. Sein Vorsprung auf Ski-Superstar Lucas Pinheiro Braathen beträgt damit vor dem letzten Saisonrennen bloß 41 Punkte. Ein Herzschlagfinale ist zu erwarten.

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