Kronprinzessin Mette-Marit hat im Rikshospitalet Oslo eine neue Lunge erhalten. Der Eingriff wurde erfolgreich durchgeführt, wie Ärzte bestätigen. "Die Lungentransplantation war bisher erfolgreich", sagt Arnt Eltvedt Fiane, Leiter der Abteilung für Thoraxchirurgie.
Für die 52-Jährige beginnt nun ein langer und streng überwachter Genesungsprozess mit Krankenhausaufenthalt, angepasster Medikation und regelmäßigen Kontrollen. Unterstützung bekommt sie dabei auch aus der Ferne: Roland Kaiser macht ihr Hoffnung und teilt seine eigenen Erfahrungen nach einer ähnlichen Operation.
Wie "bild.de" berichtet, gilt Kaiser als positives Beispiel für einen erfolgreichen Verlauf nach einer Lungentransplantation. Der Sänger wurde 2010 selbst operiert und steht bis heute auf der Bühne – 16 Jahre nach dem Eingriff wirkt er stabil und aktiv.
"Für mich war es befreiend, als ich nach der Operation aufwachte, einfach Luft holen zu können. Ohne Stress zu haben. Das ist einfach ein wunderbares Gefühl", hieß es im Interview mit "Bild" rückblickend 2025.
Im Dezember hießt es von ihm über den norwegischen Royal: "Die Kronprinzessin ist eine junge Frau. Sie wird das sicher gut verkraften. Man kann mit einer transplantierten Lunge heutzutage lange leben. Ich gebe Konzerte, gehe jedes Jahr auf große Tourneen. Die Medizin hat sich extrem fortentwickelt, und die Nachsorge ist immer besser geworden. Die Chancen für Mette-Marit, hinterher ein normales Leben haben zu können, sind groß."
Nach der Entlassung folgt in der Regel eine rund dreiwöchige Reha, anschließend lebenslange Nachsorge. Medizinisch gilt: Etwa 90 Prozent der Patienten überstehen das erste Jahr nach einer Lungentransplantation. Kaisers Weg zeigt damit, dass auch nach einem schweren Eingriff eine Rückkehr in ein weitgehend normales Leben möglich ist: "Meine Lunge funktioniert wunderbar."