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"Hatten Bammel" – Corona-Fahrt nach Italien erstaunt

Mamma mia! Eine Truppe "Heute"-Leser reiste Montagvormittag von Österreich aus nach Italien ein. "Keiner hat uns kontrolliert", erzählen sie.
24.05.2021, 20:08

Ganz verdutzt meldeten sich drei "Heute"-Leser am Montag nach ihrer Einreise von Österreich nach Italien in der "Heute"-Redaktion. Sie seien bei der Grenzübertretung weder nach ihren Reisepässen, noch nach Testergebnissen gefragt worden. "Wir hatten eh schon Bammel, in Zeiten einer Pandemie überhaupt zu verreisen", erzählte Manuel K. (Name geändert, um seine Rückreise nicht zu gefährden) aus Niederösterreich im "Heute"-Talk. Berufliche Gründe hätten dies aber notwendig gemacht. Also machten sich Manuel und seine beiden Arbeitskollegen auf den Weg nach Triest.

Vorgehen nicht ungewöhnlich

"Was uns die Angst vor dem gesundheitlichen Risiko ein bisschen genommen hat, war die Annahme, dass strenge Maßnahmen herrschen und auch umgesetzt werden", meinte der "Heute"-Leser. An der Grenze musste sich die Gruppe dann sehr wundern: "Wir wurden weder nach einem Pass, noch nach einem Test gefragt. Wir hätten ohne Pass und Test nach Italien können", ärgerte sich Manuel K.

Die Italiener können auch anders: Bild vom 16. Mai
picturedesk.com

Eine Sprecherin des Innenministeriums erklärte auf "Heute"-Anfrage am Montag, dass das Vorgehen italienischer Behörden freilich nicht in ihrem Zuständigkeitsbereich liege, jedoch nachvollziehbar sei. Man könne nicht jeden kontrollieren. Das Mitführen von Pass und Test sei jedenfalls verpflichtend.

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