Die aktuelle Wetter-Prognose

Hagel, Gewitter, Sturm – Unwetter wütet in Österreich

Mit dem letzten Mai-Wochenende endet nicht nur der meteorologische Frühling, auch das Wetter zeigt sich von seiner unbeständigen Seite. Die Prognose.
André Wilding
30.05.2026, 13:00
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Am letzten Wochenende des Monats Mai und zugleich des meteorologischen Frühlings gelangt laut Österreichischer Unwetterzentrale (uwz.at) mit einer lebhaften Nordwestströmung allmählich feuchtere und labil geschichtete Luft zunächst in den Norden und Osten Österreichs. Am Samstag steigt die Gewitterneigung hier schon deutlich an. Am Sonntag drohen in der sehr warmen und dann über ganz Österreich energiegeladenen Luft kräftige Gewitter. Am Montag wird die gewitteranfällige Luftmasse mit einer Front von Westen her ausgeräumt.

Gewitter vom Mostviertel bis ins Burgenland

Der Samstag beginnt meist sonnig. Gegen Mittag ziehen zunächst nördlich der Donau gewittrige Schauer auf, in der zweiten Tageshälfte steigt die Neigung zu lokal heftigen Gewittern auch vom Mostviertel bis ins Burgenland an. Weiter westlich und südlich bleibt es oft trocken, ausgeschlossen sind Gewitter aber auch hier nicht. Der Nordwestwind frischt in Gewitternähe vereinzelt stürmisch auf.

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Am Sonntag überwiegen an der Alpennordseite östlich von Salzburg die Wolken und bringen von der Früh weg immer wieder schauerartigen, mitunter auch gewittrigen Regen. Im Westen, Süden und im äußersten Nordosten scheint zunächst häufig die Sonne, ab Mittag nimmt die Schauer- und Gewitterneigung auch hier zu. Gerade in den zuvor sonnigen Regionen können die Gewitter auch wieder heftig ausfallen.

Blitz und Donner

Der Montag startet an der Alpennordseite und im Osten mit schauerartigem Regen, lokal auch von Beginn an mit Blitz und Donner. Im Laufe des Nachmittags beruhigt sich das Wetter von Westen her. Im Süden und Südosten entwickeln sich hingegen nach einem häufig sonnigen Vormittag lokal kräftige Gewitter, am längsten freundlich bleibt es von Osttirol bis ins Obere Murtal. Dort wird es leicht föhnig, im Osten weht kräftiger West- bis Nordwestwind.

Am Dienstag setzt sich im Norden und Osten nach Auflösung von Restwolken häufig die Sonne durch. Von Vorarlberg bis nach Kärnten zieht es im Tagesverlauf zu, am Nachmittag beginnt es dort zu regnen. Vereinzelt sind Blitz und Donner dabei. Der Wind dreht auf Südost und weht im Osten mäßig bis lebhaft, an der Alpennordseite wird es föhnig.

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