Heftige Schäden – Decke nach Erdbeben in NÖ eingestürzt

In einer Wohnhausanlage in Wiener Neustadt stürzte die Decke in der Tiefgarage beim Erdbeben ein.
In einer Wohnhausanlage in Wiener Neustadt stürzte die Decke in der Tiefgarage beim Erdbeben ein.Freiwillige Feuerwehr Wiener Neustadt
Am Dienstagabend ereignete sich in Niederösterreich ein Erdbeben, das bis nach Wien zu spüren war. In einigen Bezirken kam es zu Gebäudeschäden. 

Am Dienstag kurz vor 18.30 Uhr begann die Erde in Niederösterreich zu wackeln. Ein kräftiges Erdbeben im Raum Neunkirchen erschütterte den Osten Österreichs. Das Epizentrum lag, laut ersten Informationen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), im südlichen Niederösterreich, etwa zehn Kilometer von Wiener Neustadt und fünf Kilometer von Neunkirchen entfernt.

Demnach soll das Beben in der Tiefe von nur rund 3.000 Metern eine Magnitude von 4,7 auf der Richterskala gehabt haben. Ein Feuerwehrmann und Familienvater aus Natschbach erzählte, dass das gesamte Kellerstüberl wackelte.

Decke in Tiefgarage eingestürzt

Es gab einige Gebäudeschäden. Anrainer einer Wohnhausanlage in Wiener Neustadt bemerkten erst Stunden nach dem Ereignis, dass die Decke in der Tiefgarage der Anlage eingestürzt war. Um 22.25 Uhr meldete sich der Besitzer eines Wohnhauses am Baumkirchnerring bei der Feuerwehr.

Nach Rücksprache mit dem Magistratsdirektor und einem Statiker wurde die Tiefgarage gesperrt und der betroffene Bereich abgestützt. Nach zwei Stunden konnten die fünf eingesetzten Fahrzeuge mit ihren Besatzungen wieder abrücken. Im Zuge des Erdbebens wurde auch der Feuerwehrnotruf zeitweise mit allgemeinen Anfragen blockiert, berichtet die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neustadt.

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