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Heilkräuter mit AH-Effekt: Fit in den Winter

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:42

Wenn Sie nicht schon zu jenen gehören, die bereits eifrig rotzen, husten und ihre Viren verbreiten, dann ist es höchste Eisenbahn, etwas fürs Immunsystem zu tun, bevor der Winter vor der Tür steht. Neben der köstlichsten aller Wohltaten, nämlich Hühnersuppe, gibt es noch allerhand Kräuteln, mit denen man sich rüsten kann.

Wenn Sie an meine wöchentliche Kolumne erinnert werden möchten, dann liken Sie Sonnenhut

Echinacea ist wohl eine der bekanntesten Pflanzen für das Immunsystem. Er regt die Abwehrkräfte an, wirkt aber wahnsinnig stark und sollte (wenn oft auch anders empfohlen), nicht unbedingt vorbeugend angewendet werden, aber sofort bei ersten Anzeichen. Denn auch auf dem Höhepunkt einer Infektion bringt Sonnenhut nichts mehr. Besonders empfehlenswert ist Sonnenhut auch dann, wenn Sie
Antibiotika nehmen müssen. Wie wirksam Echinacea ist, wussten übrigens schon die Indianer in Nordamerika: Sie verwendeten ihn vor allem zur Wundbehandlung und bei Infektionen. Auch heute noch wird er in Salbenform bei schlecht heilenden Wunden empfohlen.

Sonnenhut sollte jedenfalls nicht als Tee getrunken werden, da beim Trocknen die Wirkstoffe verloren gehen. Achtung bei Korbblütlerallergie, Autoimmunerkrankungen und Immunmangelsyndromen. Auch Kindern sollte nicht automatisch bei jeder Erkältung Echinacea gegeben werden.
Färberhülse

Sie wirkt vorbeugend zur Immunstimulation, aber auch unterstützend bei Infekten. Die Baptisia tinctoria kann aber auch bei Herpes und Gürtelrose oder homöopathisch bei Infekten mit großem Gefühl von Erschöpfung oder eitriger Angina angewendet werden.

Thuje

Missbräuchlich angewendet ist sie giftig, das ätherische Öl hat aber eine stark antivirale Wirkung. Das hilft dem körpereigenen Abwehrsystem – übrigens auch bei Warzen (als Thuja D6)! Sonst wird Thuje bei sämtlichen Viruserkrankungen – von Influenza bis Gürtelrose – empfohlen. Selten aber alleine, sondern als Kombinationspräparat.

Die Super3 für Ihr Immunsystem

Sonnenhut, Färberhülse und Thuje sind die ideale Kombination, um ihr Immunsystem vorbeugend zu stärken! Wenn es Sie bereits erwischt hat, dann hilft das Trio dabei schneller wieder gesund zu werden. In der Apotheke gibt es ein Präparat, von dem ich selbst seit vielen Jahren begeistert bin. Ich möchte hier jetzt keine Werbung machen, aber wenn Sie nach dieser Kombination fragen, bekommen Sie bestimmt das Richtige.

Ist Ihr Immunsystem anfällig, weil sie unter Stress (egal welcher Herkunft) leiden, dann könnten Sie es mit der Taigawurzel, dem sibirischen Ginseng, versuchen.

Auf der nächsten Seite gibts weitere Tipps!

Eine feine Tasse Tee

Lapacho-Tee, Holunder und Winterlinde sind feine Tees in der kalten Jahreszeit. Zur Stärkung der Widerstandskraft kann man kurmäßig über drei bis sechs Wochen zwei Tassen täglich trinken. Lapacho hat zudem eine stark pilzhemmende Wirkung, die vor allem auf den Candida-Pilz klinisch bestätigt ist.

Die gute, alte Hühnersuppe

Die Wirkung erkannte im 12. Jahrhundert schon der jüdische Gelehrte Maimonides, weshalb sie in manchen Teilen der Welt noch immer scherzhaft „Jewish Penicillin“ genannt wird. Tatsächlich hat sie einen hohen Zinkgehalt und regt das Immunsystem an.

Hühnersuppe selbst zu machen ist auch gar nicht schwer! Eine ordentliche Portion Suppengrün (Karotten, Petersilie, Zwiebel, Sellerie, usw.) mit Hühnerklein und Wasser zustellen und ordentlich lange langsam köcheln. Salzen, pfeffern, Fleisch und Gemüse klein schneiden und fertig ist ein herrlichen Suppentopf.

 
Nächstes Mal gibt es Tipps für alle, die es bereits erwischt hat!

 

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